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Früher dachten wir, eine hoher Kaffeekonsum sei schädlich. Doch: Kaffee ist gesünder als wir bislang dachten. Zwar trinken Mitarbeiter, die den kompletten Tag vor ihrem Computer sitzen generell viel zu wenig – konsumieren aber enorm viel Kaffee: Im Durchschnitt kommt jeder Deutsche auf rund 150 Liter Kaffee im Jahr. Lange glaubte man, dass er dem Körper Wasser entziehe und sich negativ auf unseren Blutdruck auswirke.
Doch falls es im Job täglich mehrere Tassen sind, besteht kein Grund zur Sorge. Mehrere Ernährungsstudien nahmen das beliebte Heißgetränk kritisch unter die Lupe und konnten die negativen Nebenwirkungen überraschenderweise nicht bestätigen. Für eine Untersuchung vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung wurden 42.600 Erwachsene neun Jahre lang zu ihrem Lebensstil und ihrer Ernährung befragt.
Dabei kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass bis zu vier Tassen sogar durchaus gesund sind und darüber hinaus noch in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden können. Weiterhin fanden die Forscher heraus, dass diese Menge an Kaffee auch das Diabetes-Risiko erheblich senkt.
Doch wer das jetzt liest sollte sich nicht allein darauf verlassen, dass der hohe Kaffeekonsum im Job ausreicht, um seinen kompletten Flüssigkeitsbedarf zu decken. 1,5 Liter Wasser sollten es täglich sein – kaum jemand schafft das. Dies zeigte auch eine Studie der Techniker Krankenkasse. Demnach schaffen es 43 Prozent der Befragten nicht, im Job bewusst auf einen ausreichenden Flüssigkeitskonsum zu achten. Auch kam heraus, dass dieses Problem meist Mitarbeiter mit einem höheren Bildungsabschluss betrifft, die hauptsächlich im Büro arbeiten.
Zwar kann man sich schnell an einen Flüssigkeitsmangel gewöhnen, dennoch führt er genauso schnell zu Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen, schließlich besteht unser Gehirn zu fast 80 Prozent aus Wasser. Also darf es ruhig einmal eine Tasse Kaffee mehr sein, das ein oder andere Wasser aber auch.
   Tags: Büro, Ernährung, Job Ähnliche Artikel: Auch Führungskräfte brauchen eine gute Vorbereitung | Flexibler Arbeitsplatz: Trendwende in der Büroeinrichtung | “Generation Y”: Abwechslungsreich sollte der Job sein Veröffentlicht von Miriam Team GO!Jobware am 17.05.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Die Bewerbung war erfolgreich – und mit ihr winkt der Start in einen neuen Job. Allerdings beginnt mit ihm auch die Probezeit. Eine Zeit, in der Jobeinsteiger grobe Fehler vermeiden sollten. Viele Neulinge sind in dieser Phase daher nicht sehr entspannt und wollen dennoch einen möglichst guten Eindruck bei Vorgesetzten und den neuen Kollegen machen. Eine Kündigung kann in dieser Zeit sehr flott und ohne Begründung erfolgen, denn wie der Name schon sagt, arbeiten sie "auf Probe".
Bei leichteren Tätigkeiten dauert die Probezeit etwa drei Monate, bei komplexeren Tätigkeiten in der Regel sechs Monate. In dieser Zeit kann der neue Mitarbeiter mit einer Frist von 14 Tagen wieder entlassen werden. Laut aktuellen Statistiken wird jedes fünfte Arbeitsverhältnis in den ersten sechs Monaten beendet. "Viele glauben, dass nur während einer vereinbarten Probezeit das Arbeitsverhältnis problemlos gekündigt werden kann. Das ist aber ein Irrglaube", meint Ulrich Tschöpe, Vorsitzender des Ausschusses Arbeitsrecht der Bundesrechtsanwaltskammer.
Jobeinsteiger sollten sich schon zu Beginn einen zurückhaltenden Überblick vom Team verschaffen. Permanente Verbesserungsvorschläge, krampfhaft Eindruck schinden und sich überall einmischen – das sollte auf jeden Fall vermieden werden. Besser ist es, die Kollegen um Rat und Hilfe zu bitten und ihre Kritik dankend anzunehmen. "Gerade am Anfang ist es wichtig, sehr bescheiden aufzutreten, kleine Brötchen zu backen, genau hinzuschauen und zu beobachten. Machen Sie sich nichts vor: Sie sind in der Probezeit das kleinste Glied in der Kette. Deshalb ist es ganz wichtig, die Mannschaft nicht gegen sich aufzubringen", erklärt Karrierecoach Jürgen Hesse.
Wichtig ist es vor allem, dass Neueinsteiger die Probezeit bewusst angehen und versuchen, sich an den neuen Aufgaben und Kollegen zu orientieren. So können sie sich rasch ein eigenes Netzwerk aufbauen - dies gibt den Berufseinsteigern ein regelmäßiges Feedback und hilft dabei, Probleme schon früh zu erkennen und schwerwiegende Fehler zu vermeiden.
   Tags: Job, Kollegen, Probezeit Ähnliche Artikel: Beim “Lunch-Roulette” Kontakte knüpfen | Gemischte Gefühle: Freundschaften im Büro | Schlechte Stimmung unter Kollegen Veröffentlicht von Miriam Team GO!Jobware am 14.05.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Während Trainee-Programme Berufseinsteiger optimal auf den Job vorbereiten, gehen die bestbezahlten Stellen in puncto Einarbeitung häufig leer aus. Hier zählt allerdings nicht allein die fachliche Qualifikation. Auch die kommunikative Kompetenz einer Führungskraft ist zwingend erforderlich, um den zahlreichen Aufgaben in einer solchen Position gewachsen zu sein.
"Man vertraut darauf, dass die Kompetenzen eines Kandidaten ausreichen, die er sich in seinen früheren Führungspositionen angeeignet hat", erklärt CEO-Berater Jan Hiesserich. Doch auch der Druck auf die Vorstandsvorsitzenden habe sich erhöht. Ob Investoren, Mitarbeiter oder Journalisten, alle konzentrieren sich auf die Spitze des Unternehmens. Besonders in Krisenzeiten habe der Druck auf Führungskräfte noch weiter zugenommen.
Oft entscheiden die ersten hundert Tage. Genau hier unterlaufen den Spitzenkräften schon die meisten Fehler. Viele Vorgesetzte versprechen ihren Mitarbeitern unter anderem, dass sie authentisch bleiben und sich nicht verändern wollen. Allerdings nimmt man beispielsweise als Vorstandsvorsitzender eine komplett andere Rolle ein und sollte sich dieser anpassen, schließlich geht es dabei auch um den Ruf des Unternehmens. "Er muss Sicherheit auch durch Persönlichkeit stiften und die Erwartungen seiner Mitarbeiter aufgreifen. Es ist eine Frage der richtigen Sprache. Spricht der Vorstandschef von Synergien, die er mit einer Fusion heben will, dann verstehen Analysten Kostensenkungen und Betriebsräte Arbeitsplatzabbau", meint Hiesserich.
Ganz wichtig sei es vor allem, glaubwürdig zu bleiben, um das Unternehmen weiter zu bringen. Zielgerichtete Kommunikation wird so zu einer zentralen Aufgabe für Führungskräfte. Empfehlenswert sind hierbei so genannte Sparringspartner, die einem schon vorab mit Rat und Tat zur Seite stehen, um anfängliche Fehler zu vermeiden. Denn wie auch bei Berufseinsteigern kann eine detaillierte Vorbereitung helfen, dieser Position gerecht zu werden und ein Unternehmen gezielt im Marktumfeld zu positionieren.
   Tags: Führungskräfte, Job, Kommunikation Ähnliche Artikel: Jobsuche: Beim zweiten Anlauf kann es klappen | “Generation Y”: Abwechslungsreich sollte der Job sein | Hoher Kaffeekonsum im Job - Gesünder als bislang gedacht Veröffentlicht von Miriam Team GO!Jobware am 06.05.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Werbung ist für ein Unternehmen das A und O. Und auch die Identifikation der Mitarbeiter mit der eigenen Firma führt zu einem guten Betriebsklima. Wie man diese beiden Komponenten unter einen Hut bringen kann, hat ein Immobilienunternehmen in New York jetzt äußerst unkonventionell vorgemacht: Hier ließen sich die Mitarbeiter das Firmenlogo gegen eine Gehaltserhöhung tätowieren.
Auf die Idee, seine Mitarbeiter als Werbefläche zu nutzen, kam der Chef der Immobilienfirma, weil ihm ein Angestellter sein tätowiertes Firmenlogo präsentierte. Als kleinen Anreiz, den eigenen Körper als Werbetafel zur Verfügung zu stellen, erhalten die Mitarbeiter 15 Prozent mehr Gehalt.
Man wird es kaum glauben, aber bereits 40 Prozent der rund 800 Mitarbeiter haben sich bislang tätowieren lassen.
Nach Angaben der meisten Angestellten der Immobilienfirma, ist die Gehaltserhöhung nur zweitrangig. Viel wichtiger sei ihnen, ihre Verbundenheit mit dem Arbeitgeber zu zeigen und durch den Körperschmuck zu signalisieren, dass sie gerne dort arbeiten.
Wo und wie groß die Tätowierung ist, bleibt den Angestellten selbst überlassen.
So skurril es auch klingen mag, das „Skinvertising“ hat bereits Anfang 2000 seinen Weg in die Medien gefunden, als ein Casino in Amerika einem Angestellten Geld bot, damit er sich das Logo des Casinos tätowieren ließe. Vollkommen auf die Spitze trieb es dann aber Billy Gibby, der sich seit 2007 allein in seinem Gesicht 20 Werbelogos tätowieren ließ und später sogar seinen Namen offiziell in den Namen einer Internetseite änderte (Nachname: Dotcom).
Wer also zu Beginn des Artikels noch dachte, dass eine Tätowierung des Firmenlogos ein extremer Schritt sei, wird (Billy Gibby sei Dank) jetzt gemerkt haben: Alles ist relativ.
   Tags: Firmenhymne, Firmenlogo, Tattoo Ähnliche Artikel: Firmenhymnen sind im Kommen Veröffentlicht von Antje Team GO!Jobware am 03.05.2013 in Allgemeines | 1 Kommentar » 



Die erfolgreiche amerikanische Sitcom „Big Bang Theory“ mit den vier etwas naiven aber hochintelligenten Nerds, ist nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland nicht zu stoppen. Damit das Drehbuch und hier insbesondere die zitierten und fantastisch anmutenden Theorien aus der Astrophysik auch tatsächlich Hand und Fuß haben, wurde David Saltzberg als wissenschaftlicher Berater der Serie engagiert. Als Professor für Astronomie und Physik an der University of California kümmert er sich um die wissenschaftliche Richtigkeit der in der Serie zitierten Formeln.
Sheldons Frage nach dem komplexen Paradox, warum Elektronen sich so verhalten, als hätten sie keine Masse während sie sich durch eine Substanz namens „Graphen“ bewegen, klingt für den Ottonormal-Zuschauer eher amüsierend komisch. Dass es sich dabei aber tatsächlich um ein reales physikalisches Phänomen handelt, garantiert Physikprofessor Saltzberg.
Wahrscheinlich würden die Normalos dieser Welt bei solchen Fragestellungen kaum bemerken, wenn eine physikalische Formel auf dem Whiteboard in Sheldon und Leonards Wohngemeinschaft nicht korrekt ist. Das sei aber eine Frage der Ehre, so Professor Saltzberg. Außerdem wollten die Produzenten es vermeiden, dass die realen Nerds und Zuschauer, der Serie halbwissenschaftliche oder gar ausgedachte Formeln nachweisen könnten.
Saltzberg ist am Set vor allem für die Whiteboards in der Wohngemeinschaft zuständig und sorgt dafür, dass in die Dialoge, neueste Forschungsergebnisse aus der Astrophysik einfließen. Was durchaus zu Begeisterung bei Saltzbergs Kollegen führt.
Saltzberg sorgt also dafür, dass alle in der Serie verwendeten Formeln zu 100 Prozent wissenschaftlich korrekt sind. Auch Saltzbergs Studenten sind von der Arbeit ihres Profs angesteckt und viele wollen gerne selbst mit ans Set. Daher kührt Saltzberg in seinen Vorlesungen regelmäßig den „Geek of the week“. Der oder die besonders fleißige Student/in darf Saltzberg dann mit ans Set begleiten und ihm bei seiner Arbeit an Formeln und Nerd-Dialogen über die Schulter schauen. Wenn das mal keine Motivation ist.
   Tags: Fernsehen, Physik, Professor, US-Serie Ähnliche Artikel: Das Leben der Gummibären | Jobangebot: Astrophysiker Stephen Hawking sucht Assistenten | Erfolgreich bestechen an der Uni Veröffentlicht von Antje Team GO!Jobware am 03.05.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Unangenehmer Schweißgeruch in der Bibliothek, penetrante Käsefüße im Hörsaal und auch aus dem Mund kommt statt schlauer Worte nur eine faulige grüne Wolke?? Igitt, wo gibt’s denn sowas? Wohl kaum an einer der renommiertesten Unis der Welt...Scheinbar doch! Denn wie lässt es sich sonst erklären, dass seit einiger Zeit auf dem ganzen Campus des Massachusetts Institute of Technology Hinweise in Form von Postern zu finden sind, auf denen ein kleiner Bieber, der das Uni-Maskottchen ist, freundlich daran erinnert, auch in stressigen Prüfungsphasen doch bitte mindestens einmal wöchentlich zu duschen.
„Wann hast du zuletzt geduscht, geschafen, gegessen, deine Klamotten gewechselt?“ will der kleine Bieber von der angehenden Elite wissen, denn diese lässt sich scheinbar gehen. Der „smell of success“ scheint hier ganz schön penetrant zu sein. Für manche Kommilitonen offenbar so penetrant, dass die Elite-Uni einen Haufen Geld investierte um in einer Kampagne Deosticks, Zahnpasta und Duschgel am Campus zu verteilen.
Das Problem ist am MIT allerdings schon altbekannt: Vor 2 Jahren startete CNN eine Offensive auf dem Campus und befragte die Studenten zur Geruchsproblematik: Statt Antworten auf die Frage wie man mit der körperlichen Vernachlässigung in den Prüfungsphasen umzugehen hätte, bekamen die Reporter nur eine Skizze vom menschlichen Gehirn und den Regionen, in denen Gerüche verarbeitet werden...Soviel zum „Nerdismus“.
Ich kann es mir kaum vorstellen, dass man in noch so stressigen Prüfungsphasen die Grundbedürfnisse so sehr vernachlässigt, dass der Körpergeruch als ein kollektives Problem am Campus behandelt wird. Aber ich würde mich auch weder als Nerd bezeichnen, noch bin ich Elite-Student. Habt ihr euren Körper in stressigen Prüfungsphasen schonmal durch Schlaf-, Dusch- oder Nahrungsentzug vernachlässigt?
   Tags: Elite, Elite-Universität, Klausuren, MIT, Prüfungsphase Ähnliche Artikel: Kampf den Bibliothekstouristen! | Wie überstehe ich die Weihnachtsferien? | Exzellenzinitiative: 11 Elite-Unis in Deutschland Veröffentlicht von Antje Team GO!Jobware am 25.04.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Wo wollen Studenten nach ihrem Studium am liebsten arbeiten? Das so genannte "Graduate Barometer" zeigt, dass die großen deutschen Autobauer zu den Top-Arbeitgebern unter den Absolventen gehören. Dabei konnte Audi sein Spitzen-Ranking als beliebtester Arbeitgeber unter Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren auch in diesem Jahr erneut verteidigen. Allerdings ist bei der Umfrage auch aufgefallen, dass es bei der Jobsuche einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt.
Für das Ranking des Beratungsunternehmens Trendence wurden 28.500 Studenten der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften an 125 deutschen Hochschulen befragt. Dabei wählten die Wirtschaftswissenschaftler Audi auf den ersten Platz, dicht gefolgt von BMW, Volkswagen, Porsche und Adidas. Auch die Ingenieure wählten ihre Traumarbeitgeber ähnlich. Audi wurde hier ebenfalls auf den ersten Platz gewählt. Die Positionen zwei bis fünf belegen BMW, Porsche, Volkswagen und Siemens.
Besonders auffällig war auch, dass der Autobauer BMW bei den Absolventinnen beliebter ist als der Spitzenreiter Audi. "Abiturientinnen interessieren sich häufig noch nicht für die Automobilhersteller als Arbeitgeber. Ihr Interesse entsteht oft erst im Studium. Ein wesentlicher Grund hierfür dürften die gestiegenen Bemühungen der Hersteller sein, Frauen schon während des Studiums auf sich aufmerksam zu machen", erklärt Trendence-Geschäftsführer Holger Koch. Darüber hinaus sind Arbeitgeber aus den Bereichen Kosmetik, Tourismus und Handel bei Frauen sehr begehrt.
Im Vergleich zum Vorjahr sind unter anderem die Deutsche Bank, Deloitte, J.P. Morgan und Daimler in der Beliebtheitsskala abgerutscht. Das erwartete Jahreseinkommen ist in diesem Jahr mit durchschnittlich 46.200 Euro gestiegen. Neben einem attraktiven Gehalt sind sichere Jobs sowie sinnvolle und spannende Aufgaben für junge Absolventen jedoch am wichtigsten.
   Tags: Absolventen, Arbeitgeber, Jobsuche Ähnliche Artikel: Bewerbungstraining: Ein Blick hinter die Kulissen | Ausbau persönlicher Netzwerke: MBA-Studium als Karriereleiter | Schnell Karriere machen Veröffentlicht von Miriam Team GO!Jobware am 23.04.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 



Nach der Uni freut man sich in der Regel nicht nur auf einen tollen Start ins Berufsleben, sondern auch auf eine eigene Wohnung, frei nach dem Motto "Raus aus dem WG-Chaos". Dass eine WG aber auch eine Weiterbildungsmaßnahme sein kann, zeigt nun die Harvard Business School. Die Uni führt im Rahmen des Konzeptes "Advanced Management Program" Top-Manager verschiedener Unternehmen für etwa zwei Monate zusammen.
Dabei ist das Projekt hauptsächlich für die oberste Führungsetage gedacht: Mitmachen können nur Führungskräfte, die über genügend Berufserfahrung verfügen und einen verantwortungsvollen Job haben. Zudem kommen sie aus Konzernen, die ein Jahreseinkommen von mindestens 250 Millionen Dollar haben. Auch die Teilnahme an diesem Projekt hat ihren Preis: Für acht Wochen Weiterbildung zahlen die Unternehmen etwa 52.000 Euro. Innerhalb dieser WG trainieren bis zu neun Manager ihre Führungskompetenzen, bauen sie weiter aus und lernen vor allem, zusammen zu leben.
"Da fühlte man sich an Studentenzeiten zurückerinnert", erklärt Top-Manager Markus Warncke, der auch an diesem Programm teilnahm. 2009 leitete er das Finanzwesen des Unternehmens Villeroy & Boch und bewarb sich mit Empfehlung von seinem Chef für das "Advanced Management Program" in Harvard, um beruflich weiter zu kommen. Sechs Tage pro Woche lernen die Teilnehmer tagsüber im Seminar und abends voneinander.
"Das Netzwerk, das man sich dort aufbaut, ist super", meint Walter Jochmann von der Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum. Wichtig an diesem Programm ist es, sich auszutauschen und die Möglichkeit zu haben, von den Kollegen zu lernen. Mittlerweile gibt es diese Weiterbildungen nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Frankreich und in der Schweiz, Tendenz der Angebote steigend.
   Tags: Führungskräfte, Uni, Weiterbildung Ähnliche Artikel: Studiengänge mit Zukunft: Lizenzmanagement und Informationsrecht | Kein Mitleid: Mitarbeiter sollen krank ins Büro | Der Albtraum lauert in jeder Vorlesung: Schlechte Referate Veröffentlicht von Miriam Team GO!Jobware am 22.04.2013 in Allgemeines | Keine Kommentare » 


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