Der erfolgreiche Bewerber beschränkt sich in seiner Darstellung nicht auf die Namen seiner vorherigen Firmen und die Daten, wann er dort gearbeitet hat. Er definiert vielmehr genau, in welcher Position er jeweils tätig war, und nennt dazu in Stichworten seine wichtigsten Aufgaben und Erfolge. Dabei listet er allerdings nicht undifferenziert alles auf, was er jemals in seinem Leben gemacht hat.
Er füllt seine Bewerbung auch nicht mit privaten Fakten wie den Namen und Berufen seiner Eltern oder den Daten seines Aufgebots und seiner Verlobungsfeier. Er liefert dem potenziellen Arbeitgeber genau die Informationen, die dieser braucht, um seine Eignung zu erkennen, nicht mehr und nicht weniger.
Der erfolgreiche Bewerber verzichtet auf kryptische Abkürzungen wie „Bildung von UL im Bereich PRS D“ und drückt sich klar und verständlich aus.
Sein Foto fügt er – auch wenn er nach AGG dazu nicht verpflichtet ist – freiwillig hinzu, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Auch wenn er sonst sparsam ist, verdirbt er sich seine Chancen nicht durch ein Automatenfoto oder einen Urlaubsschnappschuss. Seine professionelle Ablichtung misst etwa 6 mal 9 Zentimeter und zeigt sein Gesicht, nicht den Anzug oder den Minirock.
Seine praktische, schlichte Bewerbungsmappe umfasst maximal 7 bis 10 Dokumente.
Sein Anschreiben passt auf ein Blatt; sein Lebenslauf darf sich – je nach Erfahrung – über zwei bis drei Seiten erstrecken. Er tritt bescheiden, jedoch nicht unterwürfig auf und strahlt Selbstvertrauen aus, ohne arrogant oder anmaßend zu wirken.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".


