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Langsam wird es Zeit, dass auch ich, Alex, mich einmal zu Wort melde und dies nicht nur, weil meine Frau mich darum gebeten hat. Mein Lebensmotto „Was immer du tust, bedenke die Folgen!“, begleitet mich schon seit meiner eigenen Studienzeit. Bisher ist es mir allerdings noch nicht gelungen, die Sinnhaftigkeit dieses Spruches meinen Kindern zu vermitteln. Zugegeben, immer an die Folgen zu denken, lässt nicht viel Spielraum für Spontaneität und Kreativität, wobei ich mir dies auch im Finanzbereich, in dem ich tätig bin, nicht leisten kann.

Im privaten Bereich reichen mir die schöpferischen Einfälle meines Nachwuchses, wenn es um die Bitte nach finanzieller Unterstützung geht.

Selbstverständlich sind wir als Eltern nur allzu gerne bereit, den Kindern zu helfen, sie zu fördern, wo und wann immer es notwendig ist. Dabei müssen wir darauf achten, dass wir keines bevorzugen, ein schwieriges Unterfangen, wenn Kinder total verschiedene Wege gehen.

Hier wäre ich froh, wüsste ich, welchen Weg Franzi gehen möchte. Die Aussichten, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, scheinen so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Schenkt man den Pressemitteilungen Glauben, so gibt es erstmals wieder einen Überschuss an Ausbildungsplätzen. Und Studium? Warum nicht? Wobei eine Berufsausbildung ein späteres Studium ja nicht ausschließt. Jedenfalls muss eine Entscheidung in den nächsten Tagen getroffen werden.

Gaby und ich werden mit unserer Jüngsten reden müssen. So geht es nicht weiter!



 

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2 Kommentare zu „Aus Sicht des Ernährers“




  1. Lara Says:

    Also ich finde, ihr solltet eure Kleene nicht so sehr unter Druck setzen. In dem Alter muss man wirklich vorsichtig sein, denn sonst könnte es passieren, dass sie aus reinem Trotz eine Entscheidung fällt, die euch erst recht nicht zusagt. Lasst sie machen, sie ist alt genug, selbst zu entscheiden. Wenn sie auf die Nase fällt, wird sie schon merken, was falsch gelaufen ist. Seid immer für sie da, seid bei ihr - aber drängt sie zu nichts. Das ist meine Meinung ..




  2. TOM Says:

    Nichts ist meiner Meinung schlimmer als jemand der unfreiwillig etwas beginnt und dann doch abbricht. Nichts ist schlimmer als z.B. ein Bewerber, der mehrmals ein Studium angefangen und dann immer wieder abgebrochen hat. Der wird als “unsicherer Kandidat” gezählt.
    Ich meine wir als Männer haben es einfacher, wir haben ein Jahr zum überlegen, da wir zum Zivi oder zum Bund gehen. Frauen nicht zwangsmäßig.
    Auch ich hab mir nach der Schule Zeit genommen, hab Erfahrungen gesammelt und ähnliches. Schlussendlich bin ich jetzt oft genau so weit mit dem Studium, wie meine Jahrgangskollegen und das oft, weil die nun das 2te mal studieren…ich hoffe das hilft?!




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