So, das ist doch mal eine Interessante Nachricht am frühen Morgen. Trotz (oder gerade wegen?) Bologna-Reform und Studiengebühren ist die Zahl der Erstsemester Studenten laut dem statistischen Bundesamt in Wiesbaden im Wintersemester 2008/2009 um satte 10 Prozent angestiegen (insgesamt 396.800). Klar wird, dass Studierende mittlerweile Studiengänge an praxisorientierteren Fachhochschulen (FH) bevorzugen, da diese im Vergleich zu den Unis einen deutlich höheren Anstieg zu verzeichnen haben. Insgesamt stieg die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester - da sind auch Fachwechsler oder Studierende mit schon abgeschlossenem Studium drin - zum Wintersemester 2008/2009 um satte zwöllf Prozent auf insgesamt 455.300. Mehr als zwei Drittel davon haben sich im Zuge der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge für einen Bachelor-Studiengang eingeschrieben. Allein die Zahl der Bachelor Studierenden im ersten Fachsemester nahm damit um 25% zu.
Alles schön und gut auf den ersten Blick. Noch interessanter wäre es aber meiner Meinung nach zu erfahren, wie hoch die Zahl der Studienabbrecher schon nach dem ersten Semester ist. Möglicherweise relativiert sich dann schon wieder so einiges ...


