Jetzt steht er fest: Der Gewinner des besten Jobs der Welt. Ben Southall heißt der Glückliche und arbeitet als Spendenorganisator für Wohltätigkeits-Organisationen. Sechs Monate darf er in einem Luxus-Appartment mit eigenem Swimmingpool wohnen und von dort aus in einen Blog berichten, was er bei seinen Insel-Touren am Great Barrier Reef alles erlebt, um die Inseln des Riffs weltweit bekannter zu machen.
In seinem Bewerbungsvideo sprang der 34-Jährige Engländer ins eiskalte Wasser und zählt Bungee-Springen, Tauchen und das Reiten auf dem Vogelstrauß zu seinen Hobbys. Damit setzte er sich gegen rund 35.000 Bewerber aus aller Welt durch, unter denen auch die 28-Jährige deutsche Studentin aus Erlangen war. „Ich habe ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich eine Chance hätte“, sagte der 34-Jährige, der ab dem 1. Juli seinen neuen Arbeitsplatz für 6 Monate antreten darf.
Und um alle noch ein bisschen neidischer zu machen, sollte vielleicht noch mal erwähnt werden, dass das Ganze keine ehrenamtliche Tätigkeit ist, sondern eine Entlohnung von umgerechnet 80.000 Euro winkt. Auch die Tourismusbehörde von Queensland kann sich als Gewinner sehen, denn die Werbekampagne traf voll ins Schwarze. Mit einem Budget von etwa 940.000 Euro hatte sich eine beauftragte Werbeagentur die Kampagne ausgedacht und damit eine Bewerberflut ausgelöst. Marketingexperten errechneten, dass rund 80 Millionen Euro notwendig gewesen wären um eine ähnliche Aufmerksamkeit zu bekommen.


