Kategorie: Allgemeines Karriere
Die Party-Studenten, die kurz vor ihrem Einstieg ins Berufsleben stehen können aufatmen, denn das Googlen von Bewerbern scheint beim Bewerbungsverfahren nicht an der Tagesordnung zu sein. Zumindest, wenn man den größten deutschen Unternehmen und deren Personalern Glauben schenken darf. Vielmehr stünden berufliche Qualifikation und der persönliche Eindruck im Vordergrund. Was sonst. Wer sich also bei BASF, Siemens und Co. bewirbt, braucht sein Facebook Profil und darauf verlinkte peinliche Urlaubsfotos vor dem Bewerbungsgespräch nicht zu löschen. Bei mehreren tausend Bewerbern pro Jahr käme das eigentliche Recruiting wohl auch zum Erliegen, wenn bei jedem Bewerber die Internet-Vergangenheit durchleuchtet werden würde. Vielleicht sind Party-Fotos bald sogar erwünscht und gelten als karrierefördernd? Schließlich zeugen sie oft von einem hohen Maß an Geselligkeit und Belastbarkeit…
Aber mal Hand aufs Herz: Was sollten die Personaler von großen Firmen schon anderes sagen. Ich würde es jedenfalls nicht drauf ankommen lassen und peinliche Profilfotos und Einträge eliminieren, um mit einem reinen Gewissen in die Bewerbungsphase starten zu können. Irgendwann kommt doch alles ans Licht. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte stets das, zugegebener Maßen etwas beunruhigende, Motto des Google Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidts beherzigen: „Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun.“ Sehr weise. Aber Studenten wissen nur zu gut, dass, gerade am Wochenende, manchmal Dinge passieren, die sich einfach nicht vermeiden lassen.



20. März 2010 at 18:43
Na endlich, das ist auch unser Eindruck
Die Zeit fürs suchen darf nicht unterschätzt werden, und der Einstellende ist ja nicht immer nur der Recruiter sondern der Vorgesetzte! Und die wollen auch, dass es ‘menschelt’