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lupe Jobsuchende, die sich auf Jobs bei der Stadtverwaltung im amerikanischen Bozeman/Montana bewerben möchten, sollen ihre Passwörter zu Webdiensten wie Facebook, Google Mail und YouTube bekannt geben. Diese Passage existiert angeblich schon seit drei Jahren. In einem Formular, das jeder neben den üblichen Unterlagen unterschreiben muss, muss der Bewerber dann die Web-Sites mit entsprechenden Usernamen und Passwörtern angeben. Wer stellt schon die Katze im Sack ein.

Das Ganze nennt sich dann „Background Check“. Wer im öffentlichen Dienst tätig ist, muss schließlich gründlich überprüft werden, damit man sicher sein kann, dass „diese Leute nichts irgendwo da draußen haben, was die Öffentlichkeit in Sorge versetzen würde“, so der Chef der Stadtverwaltung Chris Kukulski. Außerdem sei die Angabe der Daten ja keine Pflicht, sondern freiwillig. Schon klar. Warum gibt es nicht gleich ein Formular, indem man sich bereit erklärt, seine Wohnung verwanzen und das Telefon abhören zu lassen.
Ach, ich mag die Amerikaner irgendwie: Alles wollen sie richtig und besonders ordentlich machen und schießen dabei einmal mehr über das Ziel hinaus.



 

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