Kategorie: Allgemeines
Was bedeutet Bewerbung 2.0 eigentlich und hat sich diese Bezeichnung in unseren Köpfen wirklich schon durchgesetzt?
Für mich leitet sich der Begriff von Web 2.0 ab, der seit einigen Jahren für das interaktive Internet verwendet wird. In erster Linie kommt es den Selbstdarstellern darauf an, sich hier mit ihrer Person zu präsentieren, um im Netz gefunden zu werden. Denn als Bewerber von heute muss man sich aktiv empfehlen.
Man nutzt das Internet als Netzwerk, um evtl. jemandem aufzufallen, der einen beruflich zum Erfolg führt. Es existiert z.B. eine deutschsprachige Personensuchmaschine yasni.de, die Profile im Internet sichtbar macht und Imagepunkte für eine positive Webpräsenz vergibt. Danach wird die Glaubwürdigkeit einer Person anhand eines „VIP-Ranks“ bewertet. Passt also in Zukunft besser auf und denkt genauer darüber nach, was für Dinge über euch im Internet stehen.
Personaler und Headhunter ziehen es wirklich in Betracht, euch im StudiVZ und dergleichen zu suchen oder andere schmutzige Eskapaden über euch herauszufinden. Lasst euch also weniger in feuchtfröhlichen Party-Situationen fotografieren, dafür mehr in Situationen wie ihr die Umwelt rettet. Das Internet zum Mitmachen, das Suchen und Gefunden werden, macht den heutigen Kulturwandel zur „Generation Y“, die bis 27-jährigen, aus. Diese benutzen häufiger YouTube und Facebook, als Google und Yahoo. Auf dem sogenannten Arbeitsmarkt 2.0 machen einige Bewerber mit Bewerbungsvideos, eigener Homepage und Blog auf sich aufmerksam und denken gar nicht darüber nach, ob die Inhalte auch immer so förderlich für ihre Karriere sind. Deshalb gilt es einen guten Ruf im Netz zu bewahren. Dabei helfen auch Bewerbungshomepages, die durch Designvorlagen die Selbstpräsentation eines Bewerbers erleichtern.
Auch für Unternehmen bietet das Web 2.0 eine ausführliche Verbreitung von Informationen über Dienste wie Blogs, Social Networks, Second Life und Video-Plattformen. Hier darf man sich als Bewerber über virtuelle Recruiting-Angebote freuen und in E-Assessment-Center Online-Rollenspiele einnehmen, um für seine Eignung getestet zu werden. Bewerbung 2.0 geht folglich von der Online-Stellensuche, über E-Berwerbung und Online-Personenrecherche zu Video-Vorstellungsgesprächen. Vorsicht also, Personaler are watching you.



27. August 2008 at 12:16
Boah ey, ist das wirklich wahr, dass Personaler in Profilen von potenziellen Bewerbern rumschnüffeln und im schlimmsten Fall danach den Kandidaten auch noch bewerten? Das ist ja link. Was haben denn private Sachen, die man in seiner Freizeit macht, damit zu tun, wie man sich bei der Arbeit geben würde? Die Leute, bei denen man sich vorstellt, die haben doch auch ein Privatleben, was einfach außen vor bleibt.
Da muss man ja jetzt immer voll aufpassen, was von einem im Internet erscheint. Ich fühle mich echt beobachtet und eingeschränkt, denn man will ja nicht negativ dastehen. Ich habe jetzt schon so ein paar Sachen bei StudiVZ geändert und mein Profil so eingestellt, dass nur noch Freunde darauf zugreifen können. ich hoffe einfach, dass nicht zu viel Schund von mir im Internet aufgetaucht ist!
28. Dezember 2008 at 20:05
[...] als selbständiger Autor für Online-Wirtschaftsmagazin Saved by patdislifex3 on Fri 19-12-2008 Bewerbung 2.0 Saved by awddd on Sun 14-12-2008 Bewerbung: Schnell-Tipps Saved by memyself2357 on Wed 10-12-2008 [...]
11. März 2011 at 06:08
joooaa, is schon dreckig, die englische ist es jedenfalls nicht, doch in der zeit von symbian os, andoid oder iphone, ipad auf das namensschildchen des personalmitarbeiters oder in meinem falle it abteilungsleiter geschielt und wenne merkst, der nimmt dich auf die schippe (is mir mit so ner social commercial site und feierfotos passiert… der sack dreht am ende des vorstellungsgesprächs seinen tft zu mir rum und fragt mich ob ich mir das dann auch während meiner regulären arbeitszeit erlauben würde) gleich das wasser abgraben aufs display starren und den googel cache nach seiner peinlichen vergangenheit durchsuchen… geb zu, man hat nich wirklich oft das glück so nen treffer zu landen, aber glaub mir genieße es, wenn du den größeren brüller aufdeckst
ausserdem mal ganz ehrlich, ich bin immer heil froh gewesen, wenn mir im gespräch mittgeteilt wurde, dass der eventuelle arbeitgeber vor der privatsphäre der mitmenschen nicht halt macht… wenn du das gefühl hast steh auf guck dem mann oder der frau ins gesicht und sag ihr was du von ihrem verhalten, deine privatsphäre gegen dich zu verwenden denkst und dass du glücklich bist hier nich arbeiten zu müssen…
ich muß mir zugestehen ich bin ganz bitter auf solche menschen zu sprechen, den die würden dich bestimmt am liebsten verklagen, wenn du mit dem “öffentlich zugänglichem wissen” ausm netz über sie urteilst, in jedemfalle werden sie einen als voreingenommen und dumm bezeichnen, doch sobald sie wieder im job vor dem bewerber sitzen, da ist es was anderes, hier tut man das ja nicht um einen anderen zu verletzen, nein hier steht ja die zukunft der firma aufm spiel, da ist es ja schon fast pflicht, im hintergrund alles zu ermitteln, was einen eigentlich nichts angeht…
ich bin der meinung solche menschen sollten sich blei ans bein binden und baden gehn, die werden auch nicht halt davor machen sich bei gelegenheit deine sms nachrichten im privaten handy durchzulesen mit der begründen, du hast es auf dem tisch liegen gelassen es hat gepiept ich wollts dir bringen ist ja bestimmt wichtig… ich hoffe deren peinlichkeiten im leben schreibt man nach ihrem tod auf deren grabstein