Kategorie: Allgemeines
Die Studierenden in Baden-Württemberg müssen weiterhin für ihre Bildung bezahlen. 2007 wurden die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro eingeführt. In der letzten Zeit gab es immer mehr Beschwerden und Proteste gegen diese Beiträge. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat jedoch entschieden, dass sie verfassungsgemäß und sozialverträglich sind. Damit wurden die Klagen gegen die Universität Karlsruhe und der Pädagogischen Hochschule in Freiburg abgelehnt.
Der Kampf gegen die Studiengebühren wird von der LAK (LandesAstenKonferenz) unterstützt. Die LAK ist der Dachverband von Studierendenvertretungen, der in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein existiert.
Wie in Baden-Württemberg muss auch in vielen anderen Bundesländern fürs Studium gezahlt werden, zu sehen bei Studis-Online. In NRW und Bayern können die Hochschulen selbst festlegen, wie hoch die Beiträge sein sollen. Höchstbetrag ist jedoch 500 Euro. Auch in Niedersachsen wird man mit 500 Euro zur Kasse gebeten. Anders ist es zum Beispiel in Berlin oder Brandenburg. Hier sind bis jetzt keine Gebühren zu zahlen und auch Hessen hat die Beiträge von 500 Euro bereits wieder abgeschafft. In anderen Bundesländern wird immer wieder heiß über dieses Thema diskutiert, bleibt abzuwarten wie es sich entwickelt.


