Seit der Umstellung auf Bachelor –und Masterstudiengänge gelten die beiden Abschlüsse sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten als offiziell gleichwertig. Zwar haben Universitäten ein breiter gefächertes Angebot an Studiengängen und auch die Stundenpläne sind flexibler wählbar, doch die ständige Leistungskontrolle der Studenten fehlt hierbei.
Fachhochschulen hingegen bieten mittlerweile auch ein breites Spektrum an verschiedenen Fachrichtungen. Hinzu kommen der gut strukturierte Studienaufbau und der höhere Anteil an Praxiserfahrungen. So gibt es verschiedene Kooperationen mit Unternehmen und kleinere Lerngruppen mit einer persönlichen Betreuung.
Besonders Arbeitgeber interessieren sich oft für Absolventen von Fachhochschulen, weil sie einen größeren Praxisbezug nachweisen können. An der FHDW Paderborn beispielsweise, können die Studierenden in ein Unternehmen reinschnuppern und schauen, ob sie miteinander harmonieren. Sie kooperiert mit über 300 Unternehmen und organisiert die Praxisphasen. Oft übernehmen Unternehmen sogar die Studiengebühren. Auch Jobware bietet Euch in Kooperation mit der FHDW Bielefeld/Paderborn ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik und finanziert die Studiengebühren.
Als Karriere-Turbo bietet die FHDW mit ihrem bislang einzigartigen Carrer-Service Schulungen im Bereich Soft Skills an, um Stärken und Entwicklungspotenziale zu erkennen und auszubauen. Denn soziale Kompetenzen und das Interesse eines Bewerbers sind für die meisten Arbeitgeber von hoher Bedeutung. Haben wir Euer Interesse geweckt? Weitere Informationen findet ihr hier.
Jeder möchte glücklich sein, aber nur den wenigsten gelingt es. Glück scheint irgendwie paradox zu sein. Es ist Typsache, schließlich tickt jeder Mensch anders. Und je nach Typ stellt uns das Leben individuelle Unglücksfallen bereit, aber auch individuelle Glücksstrategien. Ob wir nun das Glück oder das Unglück wählen, liegt an uns.
Susanne Kleinhenz, Coach, Autorin und Vortragsrednerin präsentiert in ihrem Buch "Wenn das Glück missglückt - Warum wir so ticken, wie wir ticken" praktisch umsetzbare Erfolgsstrategien und Tipps, um endlich ein gelingendes Leben führen zu können. Ihr besonderes Anliegen ist es, Menschen auf die immer schneller werdenden Veränderungen und Neuerungen im Arbeits- und Privatleben vorzubereiten. Kleinhenz ist davon überzeugt, dass sich jeder Einzelne mit diesem Wandel auseinandersetzen sollte. Denn Bewahren und Festhalten seien keine guten Strategien für diese Zeit. Unter dem Motto "Ein glücklicher Mensch ist auch ein erfolgreicher Mensch", möchte sie anderen Menschen einen nachhaltigen Zugang zu sich selbst und anderen ermöglichen. Denn die Autorin weiß, dass Menschen von ihren Sehnsüchten und Hoffnungen gelenkt werden.
Der Ängstliche versagt, weil er sich nicht traut. Der Waghalsige wiederum verspielt in seiner Unvorsichtigkeit alles und der Beständige verharrt in einer unerträglichen Situation, weil er das gewisse Unglück dem ungewissen Glück vorzieht. Kleinhenz ist davon überzeugt, dass die Zukunft denjenigen gehört, die Spaß am lebenslangen Lernen und am Umgang mit Veränderungen haben.
So, da bin ich mal wieder. Aber wirklich besser geht es mir leider immer noch nicht. Geschockt von den vergangenen Erlebnissen und der fehlenden Feedbacks auf meine Bewerbungen, scheint sich die Stellensuche schwieriger zu gestalten als gedacht. So langsam zweifel' ich an den Worten meines ehemaligen Professors, dass Absolventen der Betriebswirtschaftslehre auf dem Stellenmarkt gefragte Arbeitskräfte sind. Wäre schon gut, wenn es bald mit einem Job klappen würde, denn mein Bankkonto versinkt langsam immer tiefer in den roten Bereich.
Bis jetzt habe ich nur Absagen erhalten und ich frage mich, was ich machen soll, wenn ich gar keine Stelle finden werde. Dann waren all die Jahre meines Studiums umsonst und ich wäre wohl doch besser in meinem gelernten Beruf geblieben. Dort hätte ich dann schon seit vielen Jahren arbeiten können und dabei ein attraktives Gehalt bezogen. Was soll´s, ich gehe jetzt meine Freundin besuchen um auf andere Gedanken zu kommen. Ich darf nicht alles so negativ sehen, nur weil mein erstes Vorstellungsgespräch so dermaßen in die Hose gegangen ist. Beim nächsten mal wird es bestimmt besser laufen.
Eure Katrin
Endlich, diese Woche hatte ich die beiden Vorstellungsgespräche.
Fangen wir mal beim ersten Gespräch an, welches im übrigen ein totaler Flop war. Richtig, es war das Gespräch bei der Zeitarbeitsfirma. Was ich bisher in den Medien über diese Branche mitbekommen habe, kann ich durch dieses Gespräch ganz und gar bestätigen. Mein primäres Gefühl war, dass es bei diesem Gespräch nur darum ging, mein Profil zu erfassen. Der s. g. „Personalberater“ hatte sich noch nicht einmal die Zeit genommen, meinen Lebenslauf zu sichten. Er wusste rein gar nichts über meine Qualifikationen und meinen beruflichen Werdegang.
In diesem Gespräch ging es auch gar nicht um die Stelle, auf die ich mich beworben hatte. Des Weiteren war er nicht in der Lage, mir einen Einsatzort oder einen Arbeitsbeginn zu nennen. Er sagte nur, dass ich telefonisch benachrichtigt werde, wenn es soweit ist. Wann das aber genau ist, konnte er mir nicht sagen. Abschließend sollte ich noch etwas unterschreiben, eine Einwilligung in fragwürdigen Punkten, die ich hier gar nicht näher erläutern möchte. Was für ein „Pausenclown“, dachte ich mir, verweigerte die Unterschrift und zog von dannen. Kein Wunder, dass diese Branche so negativ wahrgenommen wird. Seriosität? Fehlanzeige!
Dafür verlief das zweite Gespräch in meinem Wunschunternehmen umso besser. Ich wurde freundlich empfangen und auch der Geschäftsführer, den ich ja bereits kannte, war wie immer sehr sympathisch. Nach einem kurzem „Smalltalk“ unterhielten wir uns dann über die offene Stelle und meine Gehaltsvorstellung. Im Prinzip musste ich gar keine Überzeugungsarbeit leisten, da ich schon im besagten Bereich mein Praxissemester durchgeführt hatte. Der Geschäftsführer prüfte mein Diplomzeugnis und teilte mir mit, dass er sich schon bei den Kollegen in der Abteilung über mich erkundigt hatte.
Mir würde ein ausnahmslos positives Feedback an den Fersen haften, sagte er mir, und vor kurzem ist genau in dieser Abteilung ein Arbeitsplatz frei geworden. Prima, dachte ich mir! Nach dem rund 90-minütigen Gespräch versprach mir der Geschäftsführer, mich direkt Anfang nächste Woche anzurufen, um mir seine Entscheidung mitzuteilen. Für mich hörte sich das aber so an, als hätte er sich schon entschieden. Ob diese Entscheidung positiv für mich sein wird oder nicht, sehen wir schon bald. Ich jedenfalls habe ein gutes Gefühl. Also drückt mir die Daumen …
Eure Katrin
Auf die grenzenlose Freude folgte die eingrenzbare Ernüchterung. Das Vorstellungsgespräch in einem mittelständischen Unternehmen ist leider nicht so gut gelaufen. Schon als ich in dem Unternehmen angekommen bin und mich am Empfang gemeldet hatte, überkam mich ein ungutes Gefühl.
Vielleicht war die extrem blond eingefärbte Empfangsdame daran schuld. Irgendwie sah die aus, als wäre sie auf der Sonnenbank im Solarium eingeschlafen und anschließend in ihren Schminkkoffer gefallen. Naja, Seriosität hin oder her, diese Frau war unfreundlich und mir total unsympathisch und ich fragte mich, welche Art von Mitarbeitern hier gesucht wird ... . Als ich dann zur Personalchefin geführt wurde und ihr die Hand gereicht habe, wusste ich sofort, hier möchte ich nicht arbeiten.
Sowas von oberflächlich und arrogant, dass habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dann sagte sie mir auch noch, dass die Stelle eigentlich schon intern besetzt wurde. Ich fragte höflich nach, warum ich dann eigentlich eingeladen wurde und sie erzählte mir irgendetwas von einer Statistik und dass die offenen Stellen grundsätzlich auch extern ausgeschrieben werden müssen. Ich war schockiert, packte meine Sachen und verließ sofort dieses Unternehmen. Was für ein Reinfall! Ich war so wütend und enttäuscht, denn das wäre die perfekte Stelle gewesen.
Bereich "Controlling", unbefristet und in unmittelbarer Nähe. Aber ob ich in dieser Unternehmensphilosophie glücklich geworden wäre, wage ich zu bezweifeln. Diesen Zirkusverein muss ich jetzt erst einmal verarbeiten. Es kann eigentlich nur noch besser werden.
Eure Katrin
Nachdem ich mich in meinem letzten Blog über unser betriebliches Gesundheitsmanagement ausgelassen habe und über die zunehmenden Bestrebungen die „Work-Life-Balance“ bei uns umzusetzen, habe ich heute eine tolle Studie zur Generation „Y“ gelesen. Wenn Ihr Euch fragt wer das ist, na ihr seid die Generation. Hier stand geschrieben, dass sich die Werte wandeln und die Lebensinteressen und Lebensperspektiven sich ständig ändern. Das heißt heute, weg von Pflicht- und Akzeptanzwerten, hin zu Selbstverwirklichungs- und Engagementwerten. Die heutige "Generation Y“ verfolgt Erlebnisfreude, will Spaß und hat eine Abneigung gegen Routinearbeit. Wer kann hier wirklich widersprechen? Na, ein bisschen schon. Ein gewisser Anteil an Routinearbeit kann auch zur „Work-Life-Balance“ beitragen. Insgesamt bleibt es aber dabei, wie Ahlrichs es formuliert hat: „Today, candidates need a compelling reason to join and to stay.” Na in diesem Sinne doch ein gesundes Arbeiten in einem gesunden Unternehmen!
Genauso mies wie das Wetter zurzeit ist, fühle ich mich auch irgendwie. Für mich ist es nun mal problematisch, wenn ein so zäher Informationsfluss hinsichtlich meiner Bewerbungen herrscht. Es gibt nichts schlimmeres, als eine ungewisse berufliche Zukunft. Eben habe ich gesehen, dass der Postzusteller einiges an Sendungen in seiner Hand hatte, als er zu unserem Briefkasten gegangen ist. Ich bin mal gespannt, ob heute vielleicht etwas gescheites dabei ist.
Seit meinen ersten Bewerbungen ist ja schon einige Zeit vergangen, und irgendwann muss doch auch mal eine Reaktion seitens der Unternehmen erfolgen. Neben Werbung, angeblichen Gewinnen dubioser Veranstalter, sehe ich zwei größere Umschläge und einen weiteren Brief. Ein Blick in die großen Umschläge bestätigt meinen ersten Verdacht: „Sehr geehrte Frau…“, „…leider konnten wir Ihre Bewerbung nicht weiter berücksichtigen…“ Typische Absagen, ihr kennt das ja, Standardtexte perfekt in Szene gesetzt.
Ok, wenn Unternehmen schon vorgefertigte Textbausteine per „Copy & Paste“ einsetzten, dann würde ich wenigstens mal die persönliche Anrede richtig verfassen, denn mein Nachnahme ist dass mit Sicherheit nicht, der dort steht. Aber ich habe ja noch einen anderen Brief erhalten. Klasse, eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Ein gutes Zeichen, und dann auch noch in meiner bevorzugten Region. Bedeutet für mich konkret: „Shoppen!“ Ich kann ja schließlich nicht in meinen verwaschenen Jeans dort auftauchen. Schließlich möchte ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn möglich einen positiven. Obwohl ich mich sehr über diese Nachricht freue, spüre ich schon meine steigende Nervosität. Beim nächsten mal Berichte ich, wie es gelaufen ist.
Bis dahin, Katrin
Einen Abend im Monat treffen wir uns mit einem größeren Kreis von Personalfachleuten zum informellen Austausch: Personaldirektoren, Personalleiter, Personalentwickler großer und mittelständischer Unternehmen aller Branchen, Dienstleistung genauso wie Industrie. Ich freue mich jedes Mal drauf, es gibt immer interessanten Gesprächsstoff.
Unsere Diskussion diesmal ging um "Burnout" von Mitarbeitern. Bisher stand meist der ausgebrannte Mitarbeiter als Einzelner im Blickpunkt. Ist diese Sichtweise nicht viel zu einseitig? Wenn Mitarbeiter im Betrieb "unter die Räder" kommen, hat das nicht auch immer etwas mit den Strukturen im Unternehmen zu tun? Ist da nicht auch "Unordnung" im Unternehmen vorhanden? Unsere Diskussion analysierte Ursachen und Symptome potentiell "ausgebrannter" Unternehmen. Zahlreiche Berichte und Erfahrungen der langjährigen Personaler bereicherten die Diskussion. Die unerfahreneren Kollegen unter uns konnten wertvolle Tipps und Erfahrungen mitnehmen, um zukünftige Anzeichen rechtzeitig zu erkennen.
Nehmen wir unsere Verantwortung an und sorgen dafür, dass unsere Mitarbeiter vor Motivation "brennen" und nicht ausbrennen!


