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Archiv für die Kategorie „Lenas kleine (Bewerber-)Welt“







Die Einladung zum Assessment Center, die ich vor kurzem erhielt, habe ich wahrgenommen und ich muss sagen, es war echt klasse dort! Dieses AC wurde hinsichtlich einer Stelle im Key-Account-Bereich durchgeführt und hat mich richtig motiviert; momentan habe ich auch nur noch diesen einen Gedanken im Kopf: „Ich will unbedingt diesen Job!“ Ich denke, ich erlebe gerade dieses Gefühl, dass jeder Bewerber gerne nach einem AC-Tag haben möchte: Da will ich hin, genau das will ich machen. Schon am nächsten Tag wollen sich die Verantwortlichen bei mir melden. Und was soll ich sagen, dieses Unternehmen hält seine Zusagen und bietet mir sofort diesen Job an. Ich könnte schreien! Ich habe den Job!!! Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen. Nach den vielen Tiefschlägen in den vergangenen Wochen, habe ich einen Volltreffer gelandet.
Jetzt muss ich aber auch schon Schluss machen, denn in ca. zwei Wochen ist mein erster Arbeitstag. Die nächsten Tage wird es sehr stressig für mich. Ich muss ja schließlich noch den gesamten Umzug organisieren, also eine neue Wohnung finden und vor allem genug Leute aufscheuchen, die mir beim Umzug helfen. Voller Freude und Euphorie starte ich endlich in Richtung neuer Job.
Liebste Grüße, Eure Lena







Endlich hatte ich meinen Probearbeitstag, doch die Ernüchterung folgte umgehend, denn dieser „Probearbeitstag“ kam mir etwas merkwürdig vor. Im Prinzip führte ich nur ein weiteres Vorstellungsgespräch, welches aber fast einen ganzen Tag dauerte. Irgendwie umfasste das Gespräch auch nicht meinen zukünftigen Arbeitsplatz, zumindest sahen die Aufgaben und Tätigkeiten in der Stellenanzeige anders aus. Einen Tag später habe ich dann auch schon die Absage mit der Bemerkung erhalten, dass ich nicht zu dieser Stelle passen würde, was man jedoch bereits vorher schon festgestellt hatte.
Ich bin enttäuscht und sehr wütend, denn ich fahre auf meine Kosten (und Zeit) durch die Weltgeschichte, um dann zu erfahren, dass ich von Anfang an keine Chance auf die Stelle hatte? Na vielen Dank! Der Umgang mit Bewerbern sollte sich bei einigen Unternehmen deutlich ändern. Im Moment weiß ich echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht geschweige denn, wie es weitergehen soll. Wenn ich alles bewerte, was ich bereits erlebt habe, so glaube ich kaum, dass ich jemals einen Job finden werde. Das Einzige, was mich im Moment noch motiviert ist die Hoffnung, dass ich mit meinem absolvierten Studium bald eine geeignete Stelle finde.
Eure Lena







Die Telefoninterviews laufen bis jetzt ganz gut. Was jedoch meinen hoffnungsvollen und heiß ersehnten Probearbeitstag betrifft, bin ich immer noch keinen Schritt weiter. Ich finde, das hätte man alles besser organisieren können. Aber auch mit Telefoninterviews kann man es echt übertreiben. Ein Unternehmen zeigt das ganz deutlich: dort absolviere ich bereits mein drittes Gespräch.

Ich finde das langsam etwas anstrengend und ich frage mich ernsthaft, was das werden soll. Haben die keinen Plan, wie ein Einstellungsprozess aufgebaut werden sollte? Von mir aus können wir noch zehn weitere Interviews führen, aber ob das was bringt? Ich bezweifele das und überlege mir aus Spaß, ob ich nicht eine kostenpflichtige Rufnummer einrichten sollte. So könnte ich ja wenigstens noch ein wenig nebenbei verdienen. Dementsprechend wandert meine Stimmung in Richtung Keller und ich sehe Parallelen zum derzeitigen Aktienkurs. Umso positiver ist es, dass ich doch noch einen Termin zum Probearbeitstag erhalten habe. Damit aber noch nicht genug, sogar eine Einladung zu einem Assessment Center habe ich bekommen.
Ich freue mich total, auf beides!








Hi, die Zeit vergeht ja wie im Flug, aber wirklich bewegt hat sich kaum etwas. Jetzt warte ich schon eine ganze Weile auf einen Termin für den Probearbeitstag als Recruiterin. Lange werde ich aber nicht mehr auf ein Lebenszeichen hoffen und selbst dort nachfragen. Ansonsten stand diese Woche wieder die Maßnahme der BfA auf dem Plan, welche auch dazu dient, dass ich nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauche. Echt toller Trick! Da können sich die Damen und Herren aus der Politik mal kräftig auf die Schultern klopfen (natürlich nach der wohlverdienten Sommerpause).

Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum sich beim Thema Stellensuche so wenig bewegt. Könnte ja sein, dass sich viele Personalverantwortliche in den Urlaub verabschiedet haben, oder? Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der Sichtung diverser Eingangsbestätigungen auf meine Bewerbungen. Naja, außerdem habe ich nun doch noch telefonisch wegen dem Probearbeitstag nachgefragt und dabei erfahren, dass die zuständige Person krank ist. Das erklärt natürlich einiges und ich stelle mich innerlich auf eine längere Wartezeit ein.

Auch habe ich meinen Lebenslauf, den ich in einer Jobbörse hinterlegt habe, mal wieder aktualisiert und siehe da, ich bekomme per E-Mail und Telefon verschiedene Anfragen. Im Moment läuft da richtig was an (ist ja schon fast unheimlich) und ich vereinbare Termine zu Telefoninterviews. Endlich mal wieder ein paar positive Impulse, die ich jetzt dringend benötige!








Wie die Zeit doch vergeht. Ich warte immer noch auf den Termin, um bei einem Probearbeitstag mein Gegenüber von mir zu überzeugen. Ob ich nachfragen soll? Ich will dort unbedingt arbeiten, aber ich will zu diesem Zeitpunkt auch niemandem auf die Nerven gehen. Irgendwie ein klassisches Problem: Wirke ich, wenn ich nachfrage, störend, nervend und ungeduldig oder wird mein „nichtnachhaken“ als Desinteresse am Unternehmen gewertet?

Mich überkommt das Gefühl, dass egal was ich mache, es falsch sein könnte. Obwohl diese Woche noch nicht vorbei ist, empfinde ich meine Situation als absolut unbefriedigend. Es hat sich nämlich noch nichts in Richtung berufliche Zukunft konkretisiert und ich merke, dass Erfolg und Misserfolg eng beieinander liegen. Dass man nicht immer sofort einen Arbeitsplatz nach einem Studium findet, war mir von Anfang an klar, aber dass es solche Schwierigkeiten geben könnte, daran habe ich echt nicht gedacht. Ich finde es absurd, wenn ich die aktuellen Arbeitsmarktdaten in den Nachrichten zu sehen bekomme. Niedrigste Arbeitslosenzahl seit langem und eine optimistische Stimmung auf dem Arbeitsmarkt.

Mal im Ernst, das scheint bei mir alles nicht anzukommen. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatte ich natürlich Recht, was meine Bewerbung bei der Arge betrifft. Mir wurde abgesagt! Begründung: „Kein Budget!“
Bis bald, Lena







Das Assessment Center letzte Woche scheint wohl ganz gut gelaufen zu sein, obwohl die klimatischen Verhältnisse an diesem Tag alles andere als zumutbar waren. Es war sehr heiß und zudem äußerst schwül, was nicht gerade als „angenehm“ in so einer Testsituation empfunden werden kann. Naja, jedenfalls habe ich das Gefühl, dass ich hier durchaus erfolgreich gewesen sein könnte. Das wurde mir auch durch das sofortige Feedback bestätigt. Dadurch habe ich es wieder eine Stufe weitergebracht und wir haben noch einen Termin für einen Probearbeitstag vereinbart. Leider wurde dieser Termin nicht eingehalten und ich werde wieder zu einem nervösen Tiger. Aber es gibt jemand anderen, der wegen einer Bewerbung Kontakt zu mir aufnimmt; mein Ansprechpartner bei der Arge. Was folgt, ist ein Satz wie „Besprechen Sie die Ergebnisse in Ihrer Maßnahme…“, bei dem ich mir an einem Finger abzählen kann, dass dies eine Absage sein wird. Aber wieso wird mir das nicht direkt am Telefon gesagt?







Endlich ist es soweit. Die schriftliche Einladung zum Assessment Center ist nun doch noch bei mir eingetroffen. Das wurde aber auch mal Zeit, jedenfalls bin ich echt erleichtert und gleichzeitig froh darüber.

Nebenbei habe ich einen neuen Antrag auf Hartz IV erhalten, denn diese Leistungen werden nur für einen begrenzten Zeitraum gewährt und müssen dann weiter beantragt werden. Ich hoffe zwar nicht, dass ich diese Leistungen weiterhin benötige, dennoch kann ich meine berufliche Zukunft immer noch nicht genau einschätzen. Daher beschließe ich diesen Antrag erneut auszufüllen.

Doch leichter gesagt als getan. Zwar habe ich einen Hochschulabschluss, diesen Antrag verstehe ich aber dennoch nicht. Sogar mit Hilfe einer Freundin, die bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt ist, ist es mir unmöglich, diesen Antrag korrekt auszufüllen. Dann muss ich mir wohl einen Termin bei der Arge besorgen um diesbezüglich Hilfe zu erhalten. Auch eine Möglichkeit, sich seine Arbeit (ein Schelm, der hierbei Böses denkt) zu sichern. mehr...







So, da bin ich mal wieder. Das vereinbarte Telefoninterview hat endlich statt gefunden und ich finde, dass es auch ganz gut für mich gelaufen ist. Immerhin bekomme ich – zunächst mündlich – eine Einladung zum nächsten Schritt in diesem Bewerbungsprozess, dem AC (Assessment Center). Da ich ja jetzt weiß, was auf mich zukommt, beginne ich mich intensiv auf dieses AC vorzubereiten. Literatur gibt es ja zu genüge und auch das Internet mit seinen diversen Suchmaschinen strotzt mit seiner geballten Kompetenz. Daher tippe ich mal eben flugs „Assessment Center“ in eine der mächtigsten Suchmaschinen der Welt ein und erhalte prompt über 19 Millionen Treffer. mehr...

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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