Neue Woche neues Glück? Kann ich leider nicht behaupten. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, mich auch bei einer Zeitarbeitsfirma zu bewerben, die im Rahmen einer Jobvermittlung einen Kandidaten hinsichtlich einer offenen Stelle für einen Ihrer Kunden sucht. Zu Beginn der Woche erhielt ich dann auch einen Anruf zwecks Terminvereinbarung für ein Vorstellungsgespräch. Was dann folgte, war eher ernüchternd. Der dortige Personalberater hatte Mühe, mir in personalwirtschaftlichen Themen während des Gespräches zu folgen.
Als ich ihm dann auch noch von meinen Kenntnissen im EDV-Bereich erzählte, hatte ich so das Gefühl, dass er die Begriffe gar nicht verstanden hat. Und so kam es, dass ich im Laufe des Gesprächs ca. 80% der Zeit als aktiver Erzähler in Anspruch nahm. Der junge Mann war sichtlich überfordert, erzählte mir aber, dass im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung jemand gesucht wird. Ich winkte dankend ab, denn im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung müsste ich einen solchen Arbeitsvertrag hinsichtlich diverser Klauseln mit dem Rotstift dermaßen bearbeiten, dass kaum noch etwas zu erkennen gewesen wäre.
Naja, ich bedankte mich für das Gespräch und fuhr wieder nach Hause. Aber etwas Positives hatte das Gespräch; ich habe gesehen, wie viel ich während meines Studiums über den Personalbereich gelernt habe. Übrigens: Die Werkstatt hat den Fehler an meinem Fahrzeug gefunden und repariert. Als ich jedoch fröhlich vom Hof fahren wollte, hörte ich direkt wieder muntere Geräusche aus dem Motorraum. Es geht halt nichts über eine kompetente Fachwerkstatt. Immerhin war es strategisch klug mir das Auto erst am späten Nachmittag zu übergeben, denn zu dieser Zeit war kein Meister mehr in der Werkstatt.
Euer genervter Tom
Diese Woche war es eher ruhig in Bezug auf meine Bemühungen, einen Job zu finden. Das wundert mich aber auch nicht wirklich, schließlich braucht jeder Rekrutierungsprozess seine Zeit. Was ich jedoch etwas bemängeln muss, ist die Tatsache, dass oftmals auf eine Online-Bewerbung (sei es über E-Mail oder über ein Online-Formular) keine Eingangsbestätigung dergleichen erfolgt. Wie soll denn ein Bewerber dann wissen, ob die Bewerbung letztlich angekommen ist? Eben, nämlich gar nicht. Aber ich bin ja kommunikativ und frage bei den Unternehmen telefonisch nach, ob die Bewerbungen angekommen sind.
Auch eine Möglichkeit einen ersten Eindruck über das Unternehmen zu gewinnen. Meine restliche Zeit verbrachte ich damit, weitere Stellenanzeigen zu sichten und Bewerbungen zu schreiben. Da ich mich auch auf Stellen bewerbe, bei denen Berufserfahrung gefordert wird, erwarte ich hier nicht allzu viel an positiven Antworten. Grund zur Langeweile habe ich zur Zeit aber ohnehin nicht, denn dafür sorgen einige Mängel an meinem Auto eines namhaften deutschen Herstellers. Daher habe ich meine Zeit genutzt, um bei meiner Werkstatt mal wieder vorstellig zu werden. Zum Glück habe ich ja noch Garantie auf mein Fahrzeug. Das Problem hierbei: Das Bild, welches gedanklich entsteht, wenn ich mit meinem Fahrzeug in die Werkstatt fahre, erinnert mich irgendwie an diese drei Affen; der eine hört nichts, der andere sieht nichts und der dritte sagt nichts. Ihr wisst schon was ich meine. Mal sehen, evtl. finden die „Profis“ ja die Ursache für diverse Geräusche aus dem Motor- und Achsbereich, bevor mich ein freundlicher Sanitäter vom Baum kratzen muss.
Nicht schlecht! Mir ist es doch tatsächlich gelungen über zehn Stellenanzeigen zu finden, die meiner Qualifikation entsprechen und auch sonst zu mir passen. Also Laptop an und los geht es. Als schlauer Absolvent einer Fachhochschule weiß ich natürlich, dass jede Bewerbung individuell auf die offene Stelle ausgerichtet werden sollte und hier Werbung in eigener Sache gemacht wird.
Unternehmen berücksichtigen keine 0815-Bewerbungen; diese landen direkt auf dem Stapel „Absagen“. Komisch! Auf der einen Seite suchen die Unternehmen qualifizierte, kreative und kompetente Mitarbeiter, auf der anderen Seite langweilen genau diese Unternehmen immer wieder mit gleichlautenden und standardisierten Stellenanzeigen. Kreativität ist eben ein sehr „dehnbarer“ Begriff. Je mehr ich solche Stellenanzeigen lese, desto mehr fehlen mir konkrete Angaben. „Teamfähig“ und „belastbar“ sind wir doch alle, hier fehlt es mir an Präzision, was denn nun genau gefordert wird. Und soziale und kommunikative Kompetenz besitzt doch spätestens nach dem dritten Glas Bier auch fast jeder.
Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt habe, fange ich also an meine Meisterwerke der Belletristik zu verfassen, selbstverständlich immer auf die zu besetzende Stelle abgestimmt. Meine Bewerbungen habe ich dann auch umgehend abgeschickt und was soll ich sagen, meine Motivation steigt immer mehr. Die restliche Zeit verbringe ich mit den ersten Gedanken an den dringend notwendig gewordenen Urlaub und mit dem Vorsatz, mein Sitzfleisch, welches sich während dem Schreiben der Diplomarbeit merkwürdigerweise vermehrt hat, zu reduzieren.
Bis dann, Euer Tom
Nachdem ich ja letzte Woche eher unmotiviert beim Thema Stellensuche gewesen bin, gehe ich diese Woche mit viel Tatendrang an die Sache ran, um beruflich voran zu kommen. Ich habe mich auf die Instrumente zur Suche von offenen Stellen festgelegt und dabei hauptsächlich Online-Jobbörsen ins Auge gefasst.
Dabei nutze ich die Möglichkeit, Suchprofile zu erstellen, um automatisch über neue Stellenangebote informiert zu werden. Nebenbei nutze ich auch die manuelle Suche nach Stellen bei den Jobbörsen, denn diesen automatisierten Suchagenten traue ich nicht so richtig. Ich will ja auf keinen Fall die Ausschreibung einer offenen Stelle verpassen. mehr...
Ihr werdet nicht glauben, was diese Woche alles bei mir los war; und zwar rein gar nichts! Keine Ahnung was mit mir los ist. Letzte Woche war ich noch voller Tatendrang und jetzt? Irgendwie fühle ich mich ausgepowert. Machen sich jetzt alle Nebenwirkungen bemerkbar, die durch die kräftezehrende Diplomarbeit freigesetzt wurden? Komisch, ich dachte ich hätte diese mit meinem stetig steigenden Nikotinkonsum kompensiert... .
Finanziell bin ich ja im Moment noch mehr oder weniger abgesichert. Nein, ich bin weder von Beruf „Sohn“ noch erhalte ich „staatliche Leistungen“, um mein Leben zu bestreiten. Ich arbeite halbtags als Aushilfe im medizinischen Bereich, was ich übrigens auch während meines Studiums schon getan habe. mehr...
Es ist ein herrliches Gefühl, endlich mein Studium erfolgreich abgeschlossen zu haben. Letzte Woche durfte ich freudig mein Diplom in Empfang nehmen und jetzt heißt es für mich, die Früchte meiner Bemühungen zu ernten. Im Hauptstudium habe ich bereits meine Ziele hinsichtlich meiner beruflichen Orientierung festgelegt, denn ich möchte auf jeden Fall im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens tätig werden. Den Personalbereich finde ich sehr interessant und mit Sicherheit werde ich bei einer herausfordernden Stelle auch meinen Spaß an der Arbeit finden. Da der Personalbereich sehr viele unterschiedliche Berufsbezeichnungen und Facetten mit sich bringt, lege ich mich schwerpunktmäßig auf die Bereiche Personalbeschaffung und -entwicklung fest. mehr...
Hi,
ich bin Tom, 30 Jahre alt und wohne in Bonn. Vor kurzem wohnte ich noch in der Nähe von Koblenz, dort studierte ich bis Mitte 2008 Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten „Personal- und Bildungswesen“ und „Organisation“. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich aber bisher im Westerwald verbracht. Für alle, die es noch nicht wissen, der Westerwald ist wunderschön was Natur und Leute angeht, muss sich aber auch vielen Vorurteilen, z. B. was die Fahrweise von Autofahrern angeht, stellen.
Hobbys habe ich nicht viele, dennoch würde ich sagen, dass Sport, Reisen und Motorradfahren die Aktivitäten sind, die nennenswert sind. Meine Mutter ist gelernte Hausfrau, war aber vor der in Deutschland so hoch geschätzten Kindererziehung kaufmännische Angestellte. Mein Vater war in der Chemiebranche tätig, jetzt ist er aber im Vorruhestand aufgrund gesundheitlicher Probleme. mehr...


