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Archiv für die Kategorie „Warum Eltern so sein müssen“







Hallo, ich bin es wieder, Gaby, die Oma in spe. Nein, es ist mir eigentlich nicht zum Scherzen zumute. Seit der „Nachwuchs“-Beichte unseres Sohnes Max, auf die mein Mann Alex und ich zugegebenermaßen sehr unterschiedlich reagierten, sind einige Tage vergangen.

Das einzige Wort, was Alex bisher über die Lippen brachte, war „Glückwunsch!“ und dies gerichtet an unseren Sohn Max, der seitdem leicht betrübt und ungewöhnlich kleinlaut durchs Haus schleicht. Monika saß in letzter Zeit oft bleich, mit rot verweinten Augen unter einem der kleinen Apfelbäume in unserem Garten und starrte dumpf vor sich hin. Ihr Gesicht erhellte sich erst, wenn Max sich zu ihr gesellte und sie beide eng umschlungen am Fuße des Apfelbäumchens miteinander flüsterten. Ich habe meinen Sohn, der sich rührend um seine Freundin bemüht, noch nie so „erwachsen“ erlebt. mehr...







Eigentlich hatte ich ja versprochen, euch -aus der Sicht meines Freundes, dem Professor, der uns letzte Woche vor der Fahrt in einen mehrwöchigen Urlaub noch besucht hatte- die Verwendung der Studiengebühren von Seiten der Hochschulen zu verdeutlichen. Dies muss noch etwas warten - es ist aber nicht vergessen.

Was mich aktuell beschäftigt, bzw. sehr nachdenklich werden lässt, ist die Situation meines Sohnes Max und seiner Freundin Monika. Sogar die Verliebtheit meiner Tochter Franzi in ihren „Schönling“ Lars tritt in den Hintergrund, sie schwebt aber nach wie vor auf einer rosa Wolke. Zurück zu Max. Ich war ehrlich gesagt schockiert, als ich von der Schwangerschaft hörte. Selbstverständlich habe ich nichts gegen Kinder –habe ja selbst zwei- aber alles zu seiner Zeit. Für meine Frau Gaby brach die Welt zusammen als ihr bewusst wurde, dass ihr Sohn sie zur Oma macht. mehr...







Max klang irgendwie komisch am Telefon, als er seinen baldigen Besuch ankündigte. Nun, er hat Semesterferien. Aber was mag jetzt schon wieder los sein? Prüfungen verhauen? Schluss mit Monika? Beides? Es war rein spekulativ, sich irgendeine schlimme Sache auszumalen; es hieß abwarten, bis Sohnemann heim kam.

Dies ist nun schon einige Tage her, und Max ist da. Aber er kam nicht allein. Als ich ihn in seinem alten, nun doch schon einige Verschleißerscheinungen aufweisenden mintgrünen VW in unsere Straße einbogen sah, entdeckte ich auf dem Beifahrersitz Monika, die blass und irgendwie verändert neben ihm saß. Also hatten sie sich zumindest wieder vertragen. Max war ungewöhnlich still und begrüßte mich und seinen Vater nicht so überschwänglich wie sonst. Hatte er an Gewicht verloren? Was zum Teufel war nur los? Alex und ich schauten uns verwundert an, auch er spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. mehr...







Hallo, ich bin’s, Alex. Ich wollte mich mal wieder melden, nachdem Franzis Entscheidung zu Gunsten eines Studiums gefallen ist. Im Prinzip freue ich mich – meine Frau Gaby selbstverständlich auch -, dass sich Franzi endlich beruflich orientieren und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen möchte. Allerdings ist dieses „selbst in die Hand nehmen“ einfach, wenn die finanzielle Seite durch Papas Geld abgesichert ist.

Zwei studierende Kinder sind - aus finanzieller Sicht - eine große Belastung. Alle Eltern möchten ihren Kindern die beste Ausbildung bieten. Leider ist Bildung fast ein „Luxusgut“ geworden und somit nicht allen „Gesellschaftsschichten“ in gleichem Maße zugänglich. mehr...







Nicht nur ein gewisses Getränk „verleiht Flügel“, nein, auch die Liebe. Jedenfalls ist Franzi, seitdem sie mit ihrem Lars –so heißt der Auserwählte- zusammen ist, wie ausgewechselt, wenn man sie nach ihren beruflichen Plänen fragt. Sollte ich mich ärgern, dass sie uns nicht an ihrer Entscheidung hat teilnehmen lassen? Es ist ihr Leben, aber kostet es letztendlich nicht unser Geld?

Nun gut, sie hat sich entschieden und wollte uns nun an diesem denkwürdigen Samstagabend zur besten „Wetten dass…“-Zeit darüber informieren. Mit großer Erwartung saßen mein Mann und ich im Wohnzimmer, aufgereiht auf unserem blau-gemusterten Sofa und schauten in die rehbraunen Augen unserer Tochter. Stolz verkündete sie, sie hätte mit Lars gesprochen und Lars meinte, „Au pair“ käme zur Zeit für sie nicht in Frage, da sie sich doch erst gefunden hätten und eine Trennung für ihn einfach undenkbar wäre. mehr...







Max ist wieder fort. „Die Zeit der Prüfungsvorbereitungen naht“, so sagte er bedeutungsvoll beim Abschied und klopfte dabei seinem Vater auf die Schulter. Alex hatte ihm während der Tage, die er zu Hause war, des Öfteren ins Gewissen geredet und ihm einmal vorgerechnet, wie viel uns ein Semester kostet.

Daher wäre es schön, wenn die Prüfungsleistungen zumindest halbwegs erträgliche Ergebnisse aufweisen würden, etwas über dem Durchschnitt wäre wünschenswert. Allerdings hängen die erreichten Noten von der jeweiligen Tagesform ab, die selbstverständlich schwankt, so die weise Erkenntnis unseres Sohnes. mehr...







Wo ist die Zeit geblieben, als sie noch mit Puppen spielte?
Alex und ich hatten gehofft, bald mit Franzi ein vernünftiges Gespräch über ihre berufliche Zukunft führen zu können, ihr bewusst zu machen, wie schnell die Zeit für eine Bewerbung, sei es für einen Studien- oder einen Ausbildungsplatz, verrinnt. Doch genau dann, wenn für zukunftsweisende Entscheidungen ein klarer Kopf benötigt wird, passiert das für Eltern Unvorhersehbare; Franzi hat sich unsterblich verliebt. mehr...







Langsam wird es Zeit, dass auch ich, Alex, mich einmal zu Wort melde und dies nicht nur, weil meine Frau mich darum gebeten hat. Mein Lebensmotto „Was immer du tust, bedenke die Folgen!“, begleitet mich schon seit meiner eigenen Studienzeit. Bisher ist es mir allerdings noch nicht gelungen, die Sinnhaftigkeit dieses Spruches meinen Kindern zu vermitteln. Zugegeben, immer an die Folgen zu denken, lässt nicht viel Spielraum für Spontaneität und Kreativität, wobei ich mir dies auch im Finanzbereich, in dem ich tätig bin, nicht leisten kann. mehr...

































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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