Die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!
Home

Blog

Jobs

Wiki

Kolumne

Job-Quartett











Blog





Archiv für die Kategorie „Karriere“







Regelstudienzeit überschritten? Arbeitgeber nehmen's gelassen"Oh Gott, ich bin im siebten Semester und habe immer noch nicht alle ECTS-Punkte für die Bachelorarbeit zusammen!" Kommt euch dieser Satz bekannt vor? Es scheint, als wenn man das in den Gängen der Uni heute von allen Seiten hört. Das böse Wörtchen "Regelstudienzeit" sitzt hämisch auf unserer Schulter und trinkt sich mit dem Hartz VI-Männchen schon mal ein Bierchen. So zumindest scheint es uns: Wenn wir nicht in sechs Semestern das Studium schaffen (fünf Praktika, Auslandssemester und exzellente Noten eingeschlossen), können wir das mit dem Einstiegsjob eh gleich knicken. Im Angesicht der Zukunft büffeln wir also was das Zeug hält und versuchen, dem schlechten Gewissen zuvor zu kommen oder, besser noch, gleich unter der Regelstudienzeit zu bleiben. Aber lohnt sich das überhaupt beziehungsweise interessiert das die Arbeitgeber?

Diese Frage hat für den Segen der Studenten jetzt endlich Justus Bender in der Zeit gestellt. Er beschreibt die irrationale Paranoia einiger Studis, wie dem 20-jährigen Felix, der sein Bachelor-Studium in drei Semestern abschloss und nebenbei sicher nicht viel vom Leben gesehen hat. Die im Hintergrund tickende Karriere-Uhr ist wohl auch ein Grund, warum mein Mitbewohner, Informatik-Student im 28. Semester, seit einem halben Jahr endlich mal Dampf macht und im Akkord für Prüfungen lernt.

Vor wenigen Jahren noch war der Langzeit-Student ein zwar nicht gern, dafür aber häufig gesehenes Phänomen an deutschen Unis. Die Wirtschaft schrie mit Blick auf die Konkurrenz anderer Industriestaaten nach jüngeren Absolventen. Mit Einführung von Studiengebühren und Bachelor / Master haben sie diese nun bekommen – und beschweren sich neuerdings über Absolventen, die noch zu grün hinter den Ohren sind. Tatsächlich hat aber die Studiendauer keine Auswirkungen auf das spätere Gehalt. Im Gegenteil werden Studenten, die mehr Praxis mitgenommen haben und dafür länger studieren mussten, bevorzugt eingestellt. Als Beweis zitiert Bender nicht nur Studien, sondern auch einige Personalchefs, die es ja wirklich wissen müssen.

Die Ängste werden also lediglich ausgelöst durch die Berichterstattung in den Medien: Karriereratgeber propagieren immer noch, dass das schnelle Studium ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Jobsuche sei. Statt auf Teufel komm raus durch's Studium zu rasen, sollten Studenten also lieber ein bisschen Muse walten lassen und neben der dazu gewonnenen Zeit versuchen mit Jobs, Praktika oder sonst was Erfahrungen zu sammeln. Und zum Prozess der persönlichen Reifung gehören nun mal auch der Rucksack-Trip durch Indien oder entspannte Gespräche in der Cafeteria…







Werbeagentur wählt Praktikanten anhand ihrer TweetsIn der Werbeindustrie ist es nicht ungewöhnlich, dass von Bewerbern auch mal mehr erwartet wird als die 08-15-Bewerbungsmappe. Üblich sind zum Beispiel Copytests, bei denen man zu einem vorgegebenen Thema eine kleine Werbekampagne entwickeln und textlich ins rechte Licht rücken muss. Einen Schritt weiter ist die Werbeagentur Campbell Mithun mit Sitz in Minneapolis gegangen: Sie riefen im Februar Studenten und Schüler dazu auf, sich ausschließlich via Twitter für die sechs begehrten Sommerpraktika zu bewerben.

Nun kann man ja in 140 Zeichen nicht wirklich viel Wertvolles über die eigene Person verpacken, weshalb die Bewerber insgesamt 13 Tweets einstellen sollten. Daher auch der Name des Wettbewerbs: Lucky 13. Dem Ruf folgten 425 Bewerber aus den USA, Kanada und sogar Afrika. Aus den daraus entstandenen Massen an Kurznachrichten wählten 37 Agentur-Mitarbeiter ihre Favoriten, die sie via Skype interviewten, um dann die finale Auswahl zu treffen. Die glücklichen neuen Praktikanten von Campbell Mithun und einen Link zu ihren Gewinner-Tweets findet ihr auf dieser Seite.

"Using Twitter gave our applicants the opportunity to showcase their digital understanding and creativity, while highlighting their personality and passion for advertising", so die Vizepräsidentin der Agentur Debbie Fischer. Tatsächlich beweist die Aktion nicht nur die Kreativität und außergewöhnliche Motivation der Bewerber, sondern zeigt auch ihre Persönlichkeit und Medien-Affinität in einer Weise, die klassische Bewerbungen einfach nicht rüber bringen können. Schließlich kann man sich auf Twitter multimedial präsentieren – nicht selten verlinkten die Bewerber daher zu eigenen Webseiten, Videos oder Werbekampagnen, die sie beeindruckend fanden. Zumindest in der Medienbranche macht das also allemal Sinn. Mal sehen, ob wir damit vielleicht schon einen Vorgeschmack auf die Bewerbungsverfahren der Zukunft erhaschen konnten…







Kunststudenten brauchen Nachhilfe in BWLVon den Studenten freier Kunstklassen können nach dem Abschluss lediglich fünf Prozent mit ihren Werken die Brötchen verdienen. Damit haben sie es weitaus schwerer als andere Absolventen, wirtschaftlich Fuß zu fassen. Laut Unicum sind die Universitäten daran wohl nicht ganz unschuldig, denn sie vermitteln nur selten das nötige betriebswirtschaftliche Grundwissen.

Auch die tollsten Kunstwerke und Installationen helfen nichts, wenn man nicht weiß, wie man sie an den Mann bringen soll. Kurse, die die Studenten auf das spätere praktische Leben vorbereiten, sollten daher auf jedem Lehrplan stehen – tun sie aber meist nicht. Das freiwillige Seminar "Kunst und Wirtschaft" der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bildet die Ausnahme. Darin bespricht die Kulturreferentin Julia Lehner Grundlagen des Selbstmarketings, VWL und Sponsoring. Außerdem klärt sie Fragen wie "Über welche Wege kann ich meine Kunst vertreiben und wie finde ich eine Galerie?" oder "Wie sichere ich mich über die Künstlersozialkasse ab?".

An vielen Unis ist so etwas aber eher als kommerzielles Denken verschrien und stört die künstlerische Selbstentfaltung. Wo einem die Uni also nicht unter die Arme greift, sollten Studenten der freien Künste frühzeitig selbst damit beginnen, sich mit solchen Themen auseinander zu setzen. Denn laut Lehner haben es auch die meisten großen Künstler nicht ohne ein Quäntchen Geschäftssinn zum Erfolg gebracht.







prinz_pferdDie Arbeit macht keinen Spaß mehr, aber einen Job zu suchen ist zu aussichtslos und risikoreich. Diese Meinung vertreten laut einer aktuellen Studie des Gallup Instituts zwei Drittel aller Deutschen. Sie sind unzufrieden, klagen und wissen im Grunde genommen, dass sich nichts ändern wird sofern sie nicht selbst die Initiative ergreifen.

Doch warum reiten so viele Arbeitnehmer ein totes Pferd? Warum hat es sich mittlerweile zu einem regelrechten Volkssport entwickelt? Ganz klar: Wir haben Angst. Denn Neuanfänge sind immer mit Risiken verbunden. Oft ist die Angst vor einer beruflichen Veränderung so groß, dass die Notwendigkeit dafür gar nicht erst in unser Bewusstsein gelangt. Dabei vergessen wir oft, dass uns der alte ungeliebte Job auf Dauer auch krank machen könnte. Viele wollen es sich einfach nicht eingestehen, dass sie ein totes Pferd reiten.

ihr-pferd-ist-totTom Diesbrock, erfahrener Psychologe und Coach, zeigt in seinem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln", warum wir in solchen Situationen verharren. Gerade Arbeitnehmer, die ihrem Job schon eine sehr lange Zeit nachgehen, haben meistens überhaupt keine Vorstellung davon, welche Alternativen es für sie gibt. Ja, der Weg zum Traumjob ist leider kein Spaziergang. Viele versinken in schönen Träumen, um sich den grauen Joballtag angenehmer zu gestalten. Auf die Dauer ist das aber keine Lösung.

Vielmehr sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wo unsere Stärken und Interessen liegen und was wir mit denen alles tun könnten. Die Einsicht, dass das tote Pferd ein Auslaufmodell ist, ist der erste wichtigste Schritt in Richtung Rennpferd. Ungeduldig sollte man jedoch nicht sein, denn jede Veränderung braucht auch ihre Zeit. Die gute Nachricht ist: Wir können uns jederzeit verändern. Menschen, die ihren Job lieben sind nämlich nicht viel intelligenter, einzelne Ausnahmen oder hatten einfach nur Glück.

Es ist wichtig, die inneren Bremsen zu lösen und zu handeln. Diesbrock hilft mit seinem Buch einen Weg zu finden, wie wir von einem toten Pferd absteigen. Auch präsentiert er hilfreiche Möglichkeiten, wie berufliche Projekte in die Tat umgesetzt werden können. Denn: Man kann nicht nur dieses eine "tote Pferd" reiten. Es gibt unzählige neue und attraktive Rennpferde, die Spaß machen und Erfüllung bringen. Der Pferdemarkt bei Jobware ist breit gefächert. Wir lassen garantiert kein Wunsch offen!







Einschlägige Berufserfahrung: Einstellungskriterium Nummer eins bei Absolventen Was können Arbeitgeber von Berufseinsteigern erwarten? Ein breites Fachwissen, gute Noten und vielleicht noch ein paar Soft Skills. Aber einschlägige Berufserfahrung? Laut der aktuellen Studie "Campus 360" ist es tatsächlich genau das, worauf Personalentscheider den größten Wert legen. In 20 Ländern befragte trendence die Recruiter der Unternehmen mit dem größten Recruitingvolumen, wie sie über den akademischen Nachwuchs denken. Dass Praxiserfahrungen einen wichtigen Punkt im Lebenslauf darstellen, war ja zu erwarten. Aber dass sie laut Studie auf Platz eins der Einstellungskriterien landen, ist schon ein wenig überraschend. 67,9 Prozent der Befragten denken, dass Jungakademiker direkt nach dem Studium auch genauso einsetzbar sein sollten wie Professionals, die seit vielen Jahren im Beruf tätig sind. Der Studienschwerpunkt kommt auf Platz zwei (56,3 Prozent), mit weitem Abstand gefolgt von der Abschlussnote auf Platz drei (30,3 Prozent).

Widerspricht sich das nicht ein bisschen? Einerseits sollen Studenten die Uni mit einem breiten Fachwissen verlassen und andererseits verlangen Unternehmen, dass sie bitteschön genauso berufserfahren sind, wie solche, die schon ein paar Jährchen Berufsalltag hinter sich haben. Natürlich sind Praktika und Nebenjobs eine Möglichkeit. Dank Bologna schaffen es aber noch nicht alle Studenten, neben dem Bachelor-Studium in die Praxis zu gehen. Ich selbst habe genügend Kommilitonen, die bis kurz vor Studienabschluss noch keine Praxiserfahrung sammeln konnten. Denn auch Praxissemester sind selten im Studienplan vorgesehen.

Bei diesen Aussichten heißt es wohl weiterhin "Zähne zusammenbeißen": Studenten müssen versuchen, neben dem Klausurenstress Praktika oder außeruniversitäres Engagement mit in ihren Zeitplan zu integrieren. Oder man macht gleich ein duales Studium. Denn im Bewerbungsprozess bringt auch ein gutes Abschlusszeugnis nicht viel ohne einschlägige Berufserfahrung.

Und wer dann denkt, dass er zumindest schon mal mit guten Noten trumpfen kann, wird ebenfalls enttäuscht: Soft Skills und Persönlichkeit sehen die Personaler bei der Prognose von Karriereaussichten eines Bewerbers als wesentlich wichtiger an als die Hard Skills. Ganz vorne mit dabei sind Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Flexibilität. Und genau bei den Soft Skills sehen die Unternehmen auch die größte Schwachstelle von Absolventen. Die Fähigkeit, theoretisches Fachwissen in die Praxis umzusetzen, fehle häufig und führe dazu, dass viele Berufseinsteiger noch in der Probezeit gehen dürfen. An dieser Stelle schließt sich also der Kreis: Diese Fähigkeit kann man nur durch Berufserfahrung erlangen...







taxi-150x150Welches Bild verbindet man eher mit einem Geisteswissenschaftler? Einen Manager mit Anzug, Koffer und BlackBerry oder einen Taxifahrer am Bahnhof? Die meisten werden an den Taxifahrer denken und auch viele Studierende der Geisteswissenschaften sehen sich in der Zukunft eher selbst als Droschkenkutscher oder "Hartz IV"-Kandidaten. Dabei besteht in der Wirtschaft durchaus Bedarf an Geisteswissenschaftlern. Ihr breites Wissen, ihre soziale Kompetenz und die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen, machen Historiker, Philosophen, Soziologen und Co. besonders für global tätige Unternehmen attraktiv. Sie arbeiten vor allem dort, wo analytische und kommunikative Fähigkeiten gefragt sind: im Marketing, Personalwesen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Allerdings werden Geisteswissenschaftler in Deutschland auf diese Bereiche beschränkt. Hier zählt in erster Linie die fachliche Ausbildung - ganz im Gegensatz zu Großbritannien, wo Quereinsteiger als Finanzberater oder Vorstandschefs durchaus normal sind. Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft oder im Öffentlichen Dienst haben auf der Insel eine lange Tradition, dort achtet man stärker auf die Persönlichkeit. Jedoch allen "Soft Skills" zum Trotz ist ein guter Abschluss auch in Großbritannien die beste Voraussetzung für solche Karrieren.

Lediglich drei der 184 Top-Manager aus den 30 Vorständen der DAX-Konzerne haben ein geisteswissenschaftliches Fach studiert, allerdings in Kombination mit Rechtswissenschaften und VWL. Warum in Deutschland kein einziger reiner Geisteswissenschaftler in einer Top-Managementposition zu finden ist, liegt nicht allein an der Unflexibilität der Unternehmen. Auch die Geisteswissenschaftler selbst tragen ihren Teil dazu bei. Ludger Heidbrink, selber Philosoph und Direktor des Center of Responsibility Research des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), macht im Spiegel an ihnen eine gravierende Skepsis gegenüber der Wirtschaftswelt aus. Viele verwehren sich durch Vorurteile oder ihrer idealistischen Einstellung wegen einen Weg in die Wirtschaft. Kurzum: sie sind oft nicht an einer Wirtschaftskarriere interessiert. Geisteswissenschaftler werden in Deutschland also beschränkt - und beschränken sich selbst. Ein Denkfehler?

Diese Einstellung könnte sich ändern, wenn an philologischen und kulturwissenschaftlichen Fakultäten mehr wirtschaftswissenschaftliche Inhalte vermittelt würden und die Absolventen somit für Unternehmen attraktiver ausgebildet würden. Christoph Anz, promovierter Historiker und bei BMW im Personalwesen tätig, sieht dies als richtigen Weg: "Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge haben häufig kein Verständnis für die Welt der Unternehmen und dafür, wie es in der Wirtschaft zugeht, wie eine Firma funktioniert." Jedoch ändert sich an deutschen Universitäten in dieser Hinsicht wenig. Umgekehrt passiert ebenfalls nicht viel, Wirtschaftsethik z. B. gilt für viele Studenten der Wirtschaftswissenschaften als "Laberfach".

Viele Top-Manager, die entscheidend zur Wirtschaftskrise beitrugen, handelten unter der Prämisse "viel Gewinn, aber wenig Verantwortung". Viele der Entscheidungen, die zur Krise geführt haben, wurden ethisch wenig bis gar nicht reflektiert. Idealistisch-ethisch geprägtes Führungspersonal hätte andere Entscheidungen getroffen und die Krise in dieser Form verhindern können. Eine provokante These, aber die Tatsache, dass Nachhaltigkeit und Ethik als Themen in der Wirtschaft immer wichtiger werden und Geisteswissenschaftler mit ihrer Fähigkeit querzudenken für zukünftige Führungspositionen prädestiniert sind, lassen Rückschlüsse zu, dass sie nicht ganz abwegig ist. Umdenken ist also gefordert und sowohl die Geisteswissenschaftler als auch die Wirtschaft könnten davon profitieren.







Fühlst du dich auch gebeutelt von schlechten PowerPoint-Präsentationen? Und das Woche für Woche, da viele Seminarleiter für einen Schein nun mal Referate verlangen? Ganz zu schweigen von den höchst inspirierenden Präsis, mit denen mancher Prof seine Studenten bombardiert. Da bekommt man manchmal den Eindruck, als hätten sie im Copy&Paste-Verfahren ganze Fachbücher auf einzelne Folien gequetscht.

Präsentationen werden dir in der Uni nicht zum letzten Mal begegnen. Spätestens mit Eintritt ins Berufsleben sollte man einige Grundregeln für das Erstellen guter Präsentationen beherrschen. Bei einigen Kommilitonen habe ich das Gefühl, dass sie noch weit von dieser Erkenntnis entfernt sind. Oder sie finden wild herum fliegende Animationen tatsächlich einfach schick.

Für solche Leute und alle, denen selbst manchmal die Ideen fehlen, ist diese Slideshare-Präsentation die Rettung. Sie behandelt die 5 schockierendsten Design-Fehler und wie man sie vermeidet.

YOU SUCK AT POWERPOINT!







Assessment-Center in der KritikJeder, der kurz vor dem Berufseinstieg steht, fürchtet sie gleichermaßen: Assessment-Center (kurz: AC). Mehrere Bewerber müssen in Gruppendiskussionen, Fallstudien, Rollenspielen und anderen manchmal mehr oder weniger einleuchtenden Aufgaben beweisen, dass sie für den Job geeignet sind. Dabei steht man unter ständiger Beobachtung und muss durchgängig sein Bestes geben. Besonders für Traineestellen wird dieses Verfahren häufig verwendet. Laut einem Artikel auf Zeit-Online sind Assessment-Center jedoch keine gute Methode, um die geeigneten Kandidaten zu erkennen.

Um die Teilnehmer eines Assessment-Centers vergleichen zu können, gibt es bestimmte Standards und Fragebögen, an die sich die Beobachter bei ihrer Bewertung halten müssen. Genau darin liegt aber die Schwierigkeit: Nicht jeder Chef, der mit im AC sitzt, kann sich vollkommen von seinem Bauchgefühl befreien und so kommt es schnell vor, dass die offiziellen Kriterien unbeachtet bleiben. Die wissenschaftliche Fundierung muss also der Intuition weichen. Das resultiert in falschen Personalentscheidungen – und die können teuer werden.

Stattdessen empfehlen Experten, mehr Intelligenz- und Persönlichkeitstests einzusetzen und diese als festen Bestandteil in jedem AC zu verankern. Solche Tests werden in Großbritannien schon von 69 Prozent aller Unternehmen eingesetzt, in Deutschland jedoch nur von 13 Prozent. Ergebnisse von Intelligenztests können nicht manipuliert werden und kognitive Fähigkeiten sagen viel über die Leistungsfähigkeit im Beruf aus.

Auch wenn die Kritik groß ist, können wir demnächst nicht damit rechnen, dass Assessment-Center abgeschafft werden. Prinzipiell sind sie ja auch hilfreich, wenn Unternehmen all ihre Möglichkeiten ausschöpfen und die Kriterien eingehalten werden. Wenn du also eine Einladung zum heiß umkämpften AC erhältst, heißt es: Zähne zusammenbeißen und ausführlich vorbereiten!

































Mit der Ruhe
Bedauerlicherweise endet fast jedes Studium mit ...













www.go-jobware.de - die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!

Über uns | Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB | Impressum | Sitemap