Kategorie: Allgemeines
Ich habe hier mal einen Tipp für alle Studenten, die sich pleite fühlen und gern ein paar Cent für ihre Uni-Kasse dazu verdienen wollen. Keine Angst, es hat nichts mit dem Verkauf seines Körpers zu tun, aber es geht trotzdem auf ein niedrigeres Niveau, auf das sich nicht viele wagen für ein bisschen Geld.
Ich war am letzten Wochenende auf einem Flohmarkt mit einem Tapeziertisch und ein paar ausgedienten Sachen, die ich da zum Verkauf anbot. Ich sag nur „vier Uhr aufstehen, fünf Uhr Stand aufbauen und den ganzen Tag bei der Kälte im Nebel auf zahlungswillige Flohmarktbesucher warten“. Was wünscht man sich mehr, als sein Geld so zu verdienen, dass man es hinterher körperlich auch spürt?!
Es ist dazu ein tolles Lebensgefühl, seine sieben Sachen und seinen Stand mitten in der Nacht müde und frierend an einer freien Stelle aufzubauen und von den ersten Schnäppchenjägern mit der Taschenlampe geblendet zu werden. Sie reißen dir morgens regelrecht die besten Sachen aus den Händen aus Angst, sie an jemand anderen zu verlieren. Ob man deswegen aber einen besseren Preis für seine besten Sachen erhält, bleibt dem eigenen Verhandlungskünsten überlassen. Manch hauptberuflicher Flohmarktgänger war aber auch so frech und hat sogar 1€-Dinge, die man nur loswerden wollte, noch herunter gehandelt. Andere waren aber auch großzügig und haben sich so über ihr Schnäppchen gefreut, dass sie sogar mehr als dafür verlangt wurde, bezahlt haben.
Ansonsten habe ich mich durch den Tag gezittert. Aber nach acht Stunden hat sich das Herumstehen und harte Verhandeln ausgezahlt. Ich habe viel Schrott gegen viel Geld eingetauscht. Es ist natürlich dann noch die Kunst, sein hart verdientes Geld nicht gleich wieder in anderen Flohmarkt-Krempel zu investieren, den man ein Jahr drauf mit 50% Verlust wieder auf seinem Tisch liegen hat.
So habe ich auf außergewöhnliche Weise mit viel menschlichem Kontakt ein bisschen in meine leere Studententasche gewirtschaftet. Doch so hart wie das Geld verdient ist, gibt es sich hinterher auch wieder aus, d.h. ich habe bisher noch fast nichts davon ausgegeben. Ich kann den Flohmarkt als Alternative zum Geldverdienen aber jedem nur empfehlen der Spaß an so etwas hat.



17. November 2008 at 20:18
Tolle Idee” Ist eine gute Alternative zu Ebay um dem Krempel vom Dachboden und vom Keller loszuwerden und in bares Geld umzuwandeln. Anstallt der Ebaygebühren zahlt man halt eine Standgebühr, was sich aber in der Regel in Grenzen hält.
13. Januar 2009 at 09:03
Aber lohnt sich das denn wirklich? Haben Sie einmal umgerechnet, auf welchen Studentenlohn Sie damit gekommen sind? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Flohmarkt wirklich sinnvoll für Studenten ist, außer man benötigt dringend Platz. Aber einen Versuch ist es sicher mal wert.
13. Januar 2009 at 18:04
Der Flohmarkt bietet sicherlich keine Gelegenheit, um Reichtum damit anzuhäufen. Es ist jedoch eine tolle Möglichkeit, sich mit ein bisschen Spaß ein wenig Geld dazu zu verdienen. Und nette Gespräche gibt es auch noch gratis dazu. Wie hoch dann letztendlich der Verdienst ist, hängt entscheidend davon ab, was für Sachen du verkaufst und wie gut dein Verhandlungsgeschick ist.
17. Januar 2009 at 11:43
[...] bin ich bei Thorsten auf einen schon etwas älteren Beitrag gestoßen, aber irgendwie spricht er mir aus der Seele. So [...]
18. Mai 2010 at 18:26
Flohmarkt ist nicht schlecht, wenn man was zu verkaufen hat. Schaut mal auf ribasso.de vorbei. Da gibts coole angebote zum sparen und als Rabattsucher könnt ihr auch was verdienen. Gruß, Stefan
1. Juli 2010 at 14:46
Super Sache endlich mal den Keller “auzumisten” und dabei noch Geld zu verdiene. Werde ich bei Gelegenheit auch mal machen!
8. Juli 2010 at 15:27
Für mich steht fest: Flohmarkt lohnt sich ( ABER immer auf die Standgebühren achten ). Wenn die liebe Verwandschaft weiß das man ab und an auf Flohmärkten verkauft, kommt immer das ein oder andere zusammen ( reich wird man zwar nicht - aber es mach Spaß ) und bringt wieder ein paar Euro in die Kasse
23. Juli 2010 at 20:18
Also ich habe bisher auf Flohmärkten echt nur sch… Preise für meine Waren erhalten. Ne, da verkaufe ich lieber bei eBay oder sonst wo im Internet. Kostet Gebühren, aber ich kann ausschlafen.
31. Juli 2010 at 11:43
Wenn ihr im Raum Kiel eure Sachen verkaufen möchtet, dann lohnt der Flohmarkt in Preetz. Super Atmosphäre, nette Leute und netter Veranstalter.
11. August 2010 at 21:14
Super Sache endlich mal “auzumisten”. Da sammelt sich doch einiges im Laufe der jahre an. Und man kann ja auch ruhig mal rumfragen ob jemand etwas “übrig” hat.
31. Dezember 2011 at 15:14
Wenn man das richtige Zeug hat und das nötige Glück, dann lässt sich auf dem Flohmarkt schon einiges dazu verdienen.Man muss aber auch das nötige know how haben.