Director of Human Resources, Customer Adviser, Junior Clerk oder Sales Representative – welche Berufe stecken dahinter? Diese Frage stellen sich viele Bewerber, die momentan auf der Suche nach einer festen Position sind. "Die Namensbildung geht zu sehr danach, was sich gut anhört", erklärt Reiner Pogarell, Leiter des Instituts für Betriebslinguistik in Paderborn.
International gültige Standards für Stellenausschreibungen gibt es bislang noch nicht. Viele Bewerber möchten hier aber vielmehr Klarheit darüber und ziehen deshalb deutsche Berufsbezeichnungen den Englischen vor. "Sie möchten verstehen, um welche Tätigkeit es sich handelt", sagt Joachim Gerd Ulrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn. Zudem werde in den meisten Stellenanzeigen zu viel vorausgesetzt: "Standard ist heute die Maßgabe: fließend Englisch in Wort und Schrift", betont Pogarell. In der Praxis sind viele Anforderungen gar nicht erforderlich, selbst wenn ein Unternehmen sogar international tätig ist.
Bewerber sollten sich jedoch nicht von der teils verwirrenden Welt der Berufsbezeichnungen einschüchtern lassen. Wichtig ist es, eine Stellenanzeige immer genau zu lesen. Wenn man sich dort wiederfindet ist das ausschlaggebend genug, sich auf diese Stelle zu bewerben. Übersichtliche Stellenangebote findet ihr auf www.jobware.de.


