Kategorie: Allgemeines
Nach dem umstrittenen Wahlsieg und den Protesten im Iran, sind Twitter, Facebook und Co. zu wichtigen Plattformen für den Informationsaustausch über die Situation im Land geworden. Präsident Ahmadinedschad hat nach seinem Wahlsieg nicht nur Demonstrationen verboten, sondern auch Telekommunikationsnetze, Internet und Medien stören und zensieren lassen. Aber die Oppositionsanhänger lassen sich nicht beirren und protestieren weiter. Ihrem Unmut machen sie auch auf den Seiten von Twitter und Facebook Luft.
Um den Zugang und den Austausch von Informationen für die protestierende iranische Bevölkerung zu erleichtern, hat Facebook mit Hilfe von rund 400 Muttersprachlern eine persische Version der Plattform erstellt. Aufgrund der schnellen Umsetzung handelt es sich allerdings vorerst nur um eine Beta-Version. Auch Google hat in seinem Übersetzer Persisch als Sprache hinzugefügt. Egal ob eine Nachricht über Facebook oder Twitter, der Informationsaustausch wird auf diese Weise stark vereinfacht.


