Zettelchen schreiben war gestern. FitFinder ist heute! Zumindest an einigen Unibibliotheken in England kann man seinen Angebeteten oder seine Angebetete per FitFinder kontaktieren.
Wer zwischen Büchern und Skripten seinen Schwarm entdeckt, der kann ihm eine anonyme Nachricht zukommen lassen und sich zum Beispiel für den nächsten Tag zum Kaffee verabreden.
Das Ganze sieht dann zum Beispiel folgendermaßen aus: "Female, brunette, tall, dark. I winked, you winked, find me at the same place tomorrow. I'll be wearing a red and blue pinstripe shirt."
Der Erfinder des Programms, Rich Martell, der Computerwissenschaften am University College London studiert, wurde von dem Erfolg seiner Website förmlich erschlagen: Die Userzahlen schossen in den ersten beiden Stunden auf 2.000 User und stiegen in den ersten drei Tagen weiter auf knapp 20.000. Während seiner Hochphase deckte FitFinder 52 englische Universitäten ab. Darunter auch die beiden renommierten Unis von Oxford und Cambridge.
Der Erfolg war allerdings nur von kurzer Dauer. Vielleicht weil die Unis gemerkt haben, dass ihre Studenten in der Bibliothek lieber flirten, als zu lernen, wurde das Programm an vielen Unis blockiert. Einige Studenten fühlten sich durch FitFinder in ihrer Privatsphäre verletzt und teilweise durch die veröffentlichten Kommentare belästigt. Bereits im Mai 2010 ging die Seite offline. Ein kurzer Spaß im tristen Studentenalltag. Wer möchte, kann eine Petition unterschreiben, damit FitFinder bald wieder online ist. Von den 20.000 ehemaligen treuen Usern haben allerdings bis heute nur 9.200 die Petition unterschrieben…



28. Januar 2011 at 14:11
Wo findet man die Petition?
28. Januar 2011 at 14:46
Auf dem Link im Text wird man zur aktuellen Seite von Floxx weitergeleitet und kann dort erfahren, was mit FitFinder passiert ist. Da der Text schon ein halbes Jahr alt ist, ist die Petition wohl vorbei
6. April 2011 at 20:49
Nein doch nicht in der BiB. Dort will man lernen. Das bringt keinen Erfolg und macht keinen Spass