Gegen Plagiate wird an den Unis mittlerweile mit harten Bandagen gekämpft. Aber was ist
eigentlich mit den wissenschaftlichen Arbeiten von Nicht-Studenten? An der Uni Göttigen ist die Bombe jetzt geplatzt. Eine Hand voll sogenannter Forscher soll beim Antrag auf Förderung nicht ganz die Wahrheit gesagt haben und sogar einige Publikationen frei erfunden haben um sich Fördergelder zu erschleichen.
„Wissenschaftliches Fehlverhalten“ nennt sich so was dann. Vielleicht könnte man es auch einfach als „Betrug“ verzeichnen. Dummerweise flog der Schwindel Anfang des Jahres auf und der Antrag auf 8,6 Millionen Euro Forschungsgelder wurde von der Hochschule zurückgezogen. Die Georg-August-Universität fürchtet nun, verständlicherweise, um ihren Ruf als Elite-Universität und will nun prüfen lassen, ob die bisher bewilligten Gelder angemessen eingesetzt worden sind. Laut „Spiegel“ könnten mindestens 200 000 Euro zweckentfremdet worden sein.


