Endlich ist es soweit. Die schriftliche Einladung zum Assessment Center ist nun doch noch bei mir eingetroffen. Das wurde aber auch mal Zeit, jedenfalls bin ich echt erleichtert und gleichzeitig froh darüber.
Nebenbei habe ich einen neuen Antrag auf Hartz IV erhalten, denn diese Leistungen werden nur für einen begrenzten Zeitraum gewährt und müssen dann weiter beantragt werden. Ich hoffe zwar nicht, dass ich diese Leistungen weiterhin benötige, dennoch kann ich meine berufliche Zukunft immer noch nicht genau einschätzen. Daher beschließe ich diesen Antrag erneut auszufüllen.
Doch leichter gesagt als getan. Zwar habe ich einen Hochschulabschluss, diesen Antrag verstehe ich aber dennoch nicht. Sogar mit Hilfe einer Freundin, die bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt ist, ist es mir unmöglich, diesen Antrag korrekt auszufüllen. Dann muss ich mir wohl einen Termin bei der Arge besorgen um diesbezüglich Hilfe zu erhalten. Auch eine Möglichkeit, sich seine Arbeit (ein Schelm, der hierbei Böses denkt) zu sichern.
Bei den freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern dieser Arbeitsgemeinschaft wird man doch gerne vorstellig. Da wir gerade beim Thema „Arge“ sind. Ich war so frei, den fünfwöchigen Sommerschlaf bei den Mitarbeitern zu unterbrechen, um nach dem Stand meiner Bewerbung dort zu fragen. Da die betroffene Stelle jedoch besser abgeschirmt zu sein scheint als die UdSSR im kalten Krieg, habe ich um einen Rückruf gebeten.
Ich finde es ohnehin ungerecht, dass man dort jemanden nur über eine kostenpflichtige 0180 Nummer erreichen kann. Was glauben die denn, was für Leute ständig bei denen anrufen? Millionäre etwa?
Liebste Grüße, Lena



24. November 2008 at 17:48
Und ohne Hochschulabschluss sollen hartz IV Empfänger genau wissen, was sie im Einzelnen für Ansprüche haben und wie der Antrag auf SGB II ausgefüllt werden soll. TiPP: Es gibt unabhängige Beratungsstellen, die einen kostenlos und parteiisch helfen, einen solchen Antrag auszufüllen.