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Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz Mit dem Gesetzesentwurf von CDU-Innenminister Thomas de Maizière zum Arbeitnehmerdatenschutz befasst sich nun auch die Politik mit dem Thema Recuiting via Facebook, StudiVZ und Co. In dem Gesetzesentwurf wird festgelegt, dass der Arbeitgeber bei der Arbeitnehmersuche nicht mehr gezielt auf sozialen Internet-Netzwerken suchen darf.

Lediglich das Suchen per Google oder auf XING und anderen Plattformen zur Selbstdarstellung gegenüber dem Arbeitgeber wäre dann noch erlaubt. Ich frage mich, ob dies wirklich ein Arbeitnehmerschutz ist, denn im Grunde ist doch jeder selbst dafür zuständig, was der mögliche Arbeitgeber über einen herausfindet.

Was mich allerdings ein wenig an diesem Gesetz irritiert, ist der Satz welcher das Ausspähen per Kamera künftig auch in Sanitär-, Umkleide- und Schlafräumen verbieten wird. Aber ist dies nicht bereits ein Eingriff in die Privatsphäre oder irgendeine Form von sexueller Belästigung und somit verboten? Soweit mir bekannt ist, war das immer schon ein Akt des fehlenden Anstandes.



 

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Blog GO!Jobware - RSS Feed - Kommentare zu Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz - Bald kein Recruiting mehr über “non-career focused” Soziale Netzwerke?

2 Kommentare zu „Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz - Bald kein Recruiting mehr über “non-career focused” Soziale Netzwerke?“




  1. Chris Says:

    Hallo,
    tatsächlich finde ich es auch seltsam, dass Ausspähen in bspw. Umkleidekabinen wirklich nochmal extra verboten werden muss - aber nun gut, besser so als anders.

    Kritisch sehe ich den Aspekt, dass die Nutzung von sozialen Netzwerke als Informationsbasis für Arbeitgeber über Bewerber so eingeschränkt werden soll. Die Einteilung der Social Media Netzwerke empfinde ich als weitgehend willkürlich und nicht hilfreich. Mehr dazu inkl. Zitat eines Fachanwalts zum Thema gibt es ürigens hier:
    http://tinyurl.com/34okfy3




  2. Johanna Says:

    Hallo Chris,
    danke für den Link!
    Ja, wie dein Artikel schon sagt, ist die rechtliche Regelung schwammig formuliert und ich frage mich wie das mit den bisherigen Facebook-Accounts der jeweiligen Unternehmen laufen wird, ob diese unter den Aspekt “privat” oder doch eher “beruflich orientiert” fallen und die bisher erstellten Antworten von privaten Nutzern gelöscht werden müssen. Man kann nur warten und zuschauen wie sich das ganze entwickeln wird.

    Gruß,
    Johanna




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