Die Zeiten von Hitzefrei sind bei den meisten von uns schon seit der Schulzeit vorbei. Schade eigentlich. Denn gerade im Moment, wo die Temperaturen langsam wieder auf die 30-Grad Marke zugehen, steht die Hitze nicht nur in den Hörsälen, sondern auch in den Büros.Der Hitze fallen nicht nur die T-Shirts zum Opfer, sondern vor allem auch die Konzentration und die Leistungsfähigkeit.
Aber mit einigen Tricks kann man Abhilfe schaffen. Dabei ist die Kleidung der erste Schritt, um am Tag nicht ins Schwitzen zu geraten. Wichtig ist vor allem, dass über den Tag verteilt genügend Flüssigkeit in Form von Wasser aufgenommen wird. Dabei ist von eiskaltem Wasser abzuraten, auch wenn es vielleicht zu kühlen scheint, ist Raumtemperatur oder nur leicht gekühltes Wasser am effektivsten. Ganz wie bei einem Wüstenvolk eignet sich auch warmer Tee bei der Flüssigkeitsaufnahme, da er nicht mehr vom Körper erwärmt werden muss und somit Energie spart.
Auch beim Essen sollte man in der Kantine oder Mensa nicht zum Hackbraten mit Klößen, sondern lieber zu etwas Leichtem greifen. Sonst besteht die Gefahr, dass man, zurück im Seminar, vom postmensalen Müdigkeitssyndrom heimgesucht wird, da der Kreislauf durch die Hitze und das schwere Essen doppelt belastet wird. Und eine ausgedehnte Siesta nach der Mittagspause sehen die meisten Dozenten und Arbeitgeber nicht besonders gerne.
Wer schon sehr früh morgens ins Büro kommt, der sollte alle Fenster öffnen und die kühle Morgenluft in den Raum lassen. Sowieso ist es am besten, wenn man alles, soweit es zeitlich möglich ist, morgens erledigt. Wer dennoch leicht ins Schwitzen gerät, der sollte sich ein feuchtes Tuch mitnehmen und ein Deospray immer griffbereit. Die Kollegen werden es ihnen danken.


