Wer hätte das gedacht? Hunde sind schlauer als die meisten glauben. Stanley Coren, Wissenschaftler (und Hundeexperte!) der Universität British Columbia in Vancouver hat jetzt mal untersucht, warum manche Hunde den lieben langen Tag nur faul herum liegen und mit Vorliebe am "erledigten Geschäft" der anderen riechen, während andere abends bei "Wetten Dass" auftreten. Er fand heraus, dass die Intelligenz einiger Rassen der eines Kindes im Alter von zweieinhalb Jahren entspricht. Nach seinen Angaben können sich besonders intelligente Hunde bis zu 250 verschiedene Wörter und Gesten einprägen. Der Durchschnitts-Hund bringt es dabei wohl auf ca. 150 ... Angeblich *hust* kann ein mittelmäßig intelligenter, ganz gewöhnlicher Vierbeiner wohl sogar bis vier oder fünf zählen und in diesem Bereich sogar einfache Grundregeln des Rechnens verstehen. Das Hunde durch Beobachten lernen, wo sich bestimmte Dinge befinden, welcher Weg am schnellsten zu einem Ziel führt oder wie sich einfache Mechanismen bedienen lassen, ist dabei ja schon fast selbstverständlich.
Wer sich jetzt gerade fragt, ob der eigene Hund denn wohl zu den "intelligenteren" zählt (auch wenn bislang möglicherweise nicht viel dafür sprach...), der kann davon ausgehen, dass sofern dieser ein Border Collie, Pudel, Deutscher Schäferhund oder Golden Retriever ist, die Antwort "ja" lautet.
Ich hab übrigens gehört, dass der ein oder andere Hund sogar schlauer als mancher Forscher ist ...



23. August 2009 at 19:28
Zitat: “Ich hab übrigens gehört, dass der ein oder andere Hund sogar schlauer als mancher Forscher ist …”
Herzlichen Dank für diese Bemerkung! Vor nicht all zu langer Zeit las ich sogar davon, das dieses hoch soziale, im Verbund jagende Rudeltier mit Artgenossen kommuniziert (während der Nahrungsbeschaffung). Forscher haben es in einer wissenschaftl. Studie heraus gefunden…. hüstel! WAS FÜR EINE ENTDECKUNG! (wohnt da noch jemand…???)
14. Dezember 2010 at 14:47
@ CAT4DOGS
wahnsinn! aber mit sicherheit NUR während der nahrungsaufnahme;);) sonst eher nicht. aufgrund des guten ergebnisses dieser studie “hut ab”.