Kategorie: Allgemeines
Wir haben ja schon öfters darüber berichtet, dass zu viele Daten über einen im Internet kursieren, die einem für eine Bewerbung zum Verhängnis werden können. Das Internet kann somit zum Karrierekiller werden. Wenn man nicht aufpasst und einfach gutmütig alle privaten Details von sich im World Wide Web hinterlässt, kann es leicht passieren, dass Personaler von so jemandem Abstand halten.
Glaubt man einer aktuellen Studie des Dimap-Instituts, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, dann sucht über ein Viertel der Befragten bei der Bewerber-Auswahl gezielt nach Informationen. Arbeitgeber durchforsten systematisch die privaten Angaben nach Hobbys, Interessen, Meinungsäußerungen, Vorlieben usw.. Das was sie dabei herausfinden, sind meistens Gründe, warum ein Bewerber nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Laut der Studie komme das in vier von fünf Fällen vor einer möglichen Einladung zum persönlichen Gespräch vor.
Als Karrierekiller werden abfällige Äußerungen über die aktuelle Jobsituation oder Fotos der letzten Partys von 76% der befragten Arbeitgeber gesehen. Sie finden solche Informationen nicht nur über Suchmaschinen, sondern stöbern auch vermehrt in sozialen Netzwerken nach dem „Haar in der Suppe“.
Deshalb noch einmal unser Tipp an alle, die sich für einen Job bewerben wollen: Geht sorgfältiger mit der Preisgabe eurer privaten Daten im Internet um, sonst kann das schnell zum Stolperstein in der beruflichen Karriere werden.



1. September 2009 at 16:10
Ich finde die gezielte Suche nach “dem Haar in der Suppe” ist ein nicht gerechtfertigter
Eingriff in die Privatsphäre! Dass 75 % der Personaler dies nicht machen zeigt auch, dass die gezielte Suche nach unpssenden Bildern und Kommentaren wenig über die berufliche Qualifizierung des Bewerbers aussagt! Mittlerweile haben die meisten Benutzer von Studivz und Co Ihren Namen unkenntlich oder die Seite für Fremde unkenntlich gemacht!
Schöne Grüße, Richard Jelend, Pape Consulting Group AG, Personalberatung
26. März 2010 at 14:21
Der Artikel ist gut geschrieben und trifft auch den Kern. In meinem Buch gehe ich auch besonders darauf ein. Well done!