Manche haben ihre Klausuren schon hinter sich, andere müssen sich noch einige Wochen quälen. Wer sich wieder mal über das Bulimie-Lernen kurz vor den Klausuren ärgert, sollte hier mal rein lesen. Die meisten dieser Tipps sind nicht neu, aber je öfter man sie liest, umso eher hält man sich vielleicht auch daran ... So oder so, die meisten werden in diesem Semester derartige Tipps nicht zur Genüge beherzigt haben und kommen nicht umher, sich zu fragen: Prügel ich mir das Wissen besser zu Hause oder in der Bibliothek ein?
Beides hat seine Vor- und Nachteile: Dem Drang, über meinen langweiligen Unterlagen einzuschlafen, kann ich in der Bibliothek nicht nachgeben. Zu groß die Angst, dass man ungewollt merkwürdige Geräusche von sich gibt. In meinem Zimmer hingegen ist es all zu leicht: Nur wenige Meter von meinem Tisch entfernt locken eine Couch und ein Bett - dem gesellt sich noch die Gartenliege als Alternative für sonnige Tage hinzu. Eine Etage tiefer kann mir der Backofen innerhalb von 10 Minuten eine Pizza zaubern und es warten "interessante" Gespräche mit meinen Mitbewohnern.
Bei genauerer Betrachtung spricht eigentlich vieles für die Bibliothek. Zumindest für diejenigen, die ihre Zeit auch effektiv mit Lernen verbringen wollen - und die wie ich zuhause eher zu Nickerchen oder Fressorgien mit den Mitbewohnern neigen. Ich jedenfalls werde daraus (vielleicht) meine Lehren für das nächste Studium ziehen. Denn gestern habe ich meine letzte Klausur des Bachelor-Studiums geschrieben und war wieder mal zu faul, mich dafür in die Bibo zu bewegen. Also: vorausgesetzt ihr könnt die (klimatisierte) Bibliothek eures Vertrauens schnell erreichen, nutzt sie auch!
Die gleiche Meinung vertreten wohl auch die Macher dieses Pro-Bibliothek-Spots. Wenn er euch bekannt vorkommt, liegt das an der legendären Old-Spice-Werbung. :)


