Kategorie: Allgemeines
Laut einer neuen Studie ist jetzt bewiesen, dass das Internet die Kommunikation der jüngeren Generationen verändert. Die Jugend von heute hat gerade mal entdeckt, wie es das Internet anbekommt und schon geht das virtuelle Netzwerk um sich. Die Freunde treffen sich heute dann nur noch im virtuellen Raum und reden über aktuelle Themen, wie Schule, Freunde und Hobbys und die emotionalen und sprachlichen Fähigkeiten verkümmern dabei.
Laut der Studie halten nur noch 36 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das persönliche Gespräch für die beste Art der Kommunikation, doch für die meisten anderen ist es einfacher sich über das Internet auszutauschen. Von vielen Leuten will man ja auch im realen Leben nicht alles wissen, also ist diese Art der virtuellen Begegnung genau das Richtige, wenn man sich nur über bestimmte Gedanken austauschen möchte. Die Gefahr besteht bei der mangelnden Aufsicht der Jugend, die nicht von Lehrern oder Eltern vorgenommen werden kann und auch das Internet kann ein Kind nicht erziehen. Bereits 37 Prozent der Befragten gaben an, auch schon einmal eine Person übers Internet gemoppt zu haben. Es ist so einfach geworden, die Pinnwände von Mobbingopfern mit Beleidigungen zu beschmieren oder neue Profile im fremden Namen anzulegen.
Eine andere Gefahr stellt die Internetsucht dar, denn viele User können gar nicht mehr ohne die Funktionen des Internets leben. Sie müssen immer zeitnah ihre Mails abrufen, ihren Highscore bei Computerspielen verbessern und auf ihre Profile in diversen Netzwerken zugreifen können, sonst fehlt ihnen etwas. Da bleibt mir zum Schluss nur noch den weisen Helge Schneider zu zitieren, der in einem seiner Sketche bereits sagte: „Die Eltern setzen ihren Säugling vor den PC, der das Kind auch zitzt“. Und so ist es auch, die Kinder wachsen einfach mit dem Computer auf und brauchen ihn für ihr Leben.


