Ich habe ja an dieser Stelle schon über die Uni Kiel berichtet, die von Studenten, die eine Prüfung aus Krankheitsgründen ausfallen lassen müssen, ein umfassendes Krankheitsbild verlangt, das weit über das übliche Attest hinaus geht. Dabei sollten die zuständigen Ärzte sogar ihre Schweigepflicht aufheben, indem sie z.B. Auskunft über die einzelnen Krankheitssymptome sowie die voraussichtliche Dauer der Krankheit geben.
Dass das für einen Aufstand bei den Studenten und dem AStA sorgte, war absehbar. Jetzt ruderte die Uni Kiel zurück und änderte das entsprechende Formular. Die Ärzte seien jetzt lediglich verpflichtet, darüber Auskunft zu geben, ob die Krankheitssymptome prüfungsrelevant seien oder nicht. Auch andere Unis, wie die Uni Konstanz, Münster, Koblenz und die TU Dortmund wollen es bei einer Krankschreibung genau wissen. Es scheint also nicht nur an der Uni Kiel gang und gäbe zu sein, die Studenten in Sachen Krankschreibung genauer unter die Lupe zu nehmen.


