Kategorie: Allgemeines
Kein Geld, leerer Kühlschrank und provisorische Einrichtung – so stellt man sich das typische Studentenleben vor. Eine mittellose Spezies, immer am Existenzminimum kratzend. Diese Umstände bringen es scheinbar mit sich, dass einige nicht mehr zu Ikea fahren, um günstige Haushaltsgegenstände, Geschirr und Besteck zu kaufen, sondern die Cafeteria oder die Mensa nutzen, um ihren Hausstand aufzustocken. Ein Kaffee-Tässchen hier, ein Teelöffel da und so kommt mit der Zeit ein beachtliches Sortiment an Besteck und Geschirr zusammen.
Und so finden sich in fast jeder WG mindestens ein Kaffee-Becher mit dem Logo der Uni oder ein Tee-Löffel, der irgendwie nicht zu den anderen passt und auf unbekannte Weise den weiten Weg aus der Mensa in die heimische Besteckschublade gefunden hat. Sein schlechtes Gewissen kann man dann damit beruhigen, dass man ja schließlich Studiengebühren zahlt und ein Teelöffel im Semester drin sein müsste.
Schlecht nur, wenn man sich so dumm anstellt, wie eine Studentin der Uni Paderborn, die sich nicht nur als besonders dreist, sondern auch noch als besonders ungeschickt erwies: Nachdem sie sich in der Mensa mit reichlich Besteck in den Ärmeln ihrer Jacke in Richtung Sitzplatz bewegte, fiel ihr plötzlich, nach einer ungeschickten Bewegung, unter lautem Klimpern und Scheppern das gesamte Diebesgut zu Boden. Die ungläubigen Blicke der Mensa-Besucher und der Spott ihrer Mit-Studenten dürften Strafe genug gewesen sein.


