Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie des Bundesbildungsministeriums in Kooperation mit der Stiftung Lesen befasst sich mit dem Leseverhalten der Deutschen 2008. Daraus geht hervor, dass Lesen nachweislich die Chancen auf Bildung erhöht. Positiv akzentuiert wird das Lesevermögen von Kindern aus emigrierten Familien, die der Studie zufolge mehrmals pro Woche lesen üben und damit ihre Deutschkenntnisse deutlich verbessern. Das lässt den Schluss zu, dass das Lese-Interesse schon in der frühen Kindheit auch durch Vorlesen angeregt werden sollte.
Bemängelt wurde allerdings, dass jeder vierte Deutsche niemals ein Buch in die Hand nimmt, geschweige denn liest.
Das könnte uns Studenten nicht passieren: Unsereins kommt nicht drum herum sich nächtelang durch Bücher zu fressen, damit der Stoff für die nächste Klausur bloß richtig sitzt. Schon bei der Immatrikulation sollte man sich dessen bewusst sein. Sonst wird man an der Uni nicht sehr lang überleben.
Aber natürlich ist Uni-Literatur nicht gleich „normaler“ Lesestoff. Bücher werden ja schließlich auch zur Unterhaltung geschrieben und sollten nicht nur der reinen Wissenszufuhr dienen.
Es wird heutzutage unterschätzt, wie gut es tut, sich einem unterhaltsamen Buch hinzugeben. Also … PC aus und Buch her!



27. März 2009 at 20:24
Aber niemals vergessen: Nur angewandtes Wissen ist Macht!