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Geld ist zwar nötig, um die wichtigsten Bedürfnisse wie zum Beispiel Nahrung oder Gesundheit zu sichern, allerdings macht es nicht deutlich glücklicher sobald diese elementaren Dinge finanziell abgedeckt sind. Forscher aus Neuseeland fanden nun heraus, dass es die individuelle Freiheit ist, die uns glücklich macht. Dazu analysierten sie Befragungen von 420.599 Menschen aus 63 Ländern.
Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben machen Menschen demnach rund um den Globus glücklich und zufrieden. "Unsere Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über das Wohlbefinden innerhalb einer Gesellschaft", sagen die Psychologen Ronald Fischer und Diana Boer von der Victoria University in Wellington. Kleinere Untersuchungen aus der Vergangenheit bestätigten das Ergebnis, dass Geld über die Grundbedürfnisse hinaus nur wenig Zufriedenheit mit sich bringt. In vielen Fällen traf sogar das Gegenteil ein. Ebenso haben sich unter anderem mehr soziale Gleichheit und mehr Individualismus als Maßstab für zufriedene Menschen erwiesen.
Doch die Forscher sind sich auch sicher, dass zu viel Freiheit zunächst Ängste auslösen kann wie zum Beispiel in Asien. Zudem ist zu große Unabhängigkeit und Eigenständigkeit mit erhöhten Werten von Stress und Unwohlsein verbunden. Was soll uns das jetzt sagen? Es kommt wohl auf die individuelle Mischung aus Freiheit und Reichtum an.



20. Juni 2011 at 17:43
Geld macht nicht unbedingt glücklich, aber zufrieden und das ist etwas anderes.