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medien Gestern war ich in Kölle auf dem Medienkongress des 21. Medienforums NRW. Schön in Schale geworfen ging es in die Messehallen Köln/Deutz, wo wir mit einer gepackten Werbe-Umhängetasche empfangen wurden und die riesigen Hallen betreten haben.

Es gab gutes Essen und Getränke für lau und das Wichtigste: man konnte den Podiumsdiskussionen von Experten lauschen, die über die Entwicklungen der Medien sprachen. Das Motto des Kongresses lautete nämlich „Medien in Bewegung. Alles. Immer. Überall.“ Und darüber wurde aus verschiedenen Branchen-Blickwinkeln diskutiert. Die Themen reichten von Medienkonvergenz, also der Annäherung der alten und neuen Medien, über Entwicklungen in der Spiele-Branche bis zum Datenschutz im Internet. Und auch das Siegen wie Obama konnte man in einer Diskussion lernen, denn er bediente sich in seinem Wahlkampf erfolgreich dem Medium Internet und die Frage war, wie auch unsere Politiker dies für sich nutzen können.

Leider konnte man sich ja nicht alle Gespräche über die Medienentwicklung anhören, aber die, in denen ich war, fand ich sehr interessant. Zum Beispiel wurde über die Entwicklung von virtuellen Spielen berichtet, im Hinblick auf E-Sport. Immer mehr Game-Unternehmen bringen Spiele mit körperlichem oder gedanklichem Fitnessanspruch auf den Markt und der Trend setzt sich weiter fort. Es wurde sogar bewiesen, dass so auch die faulsten Sportler endlich mal aktiv werden und das auch mit Erfolg.

Zum Thema Datenschutz im Internet, speziell in Sozialen Netzwerken, wurde von den Experten davor gewarnt, dass alle Daten, auch wenn sie gelöscht wurden, trotzdem noch im Netz kursieren. Aber das war ja eigentlich auch keine Neuigkeit. Auch die Möglichkeiten des Twitter-Dienstes, über den ich schon mal berichtet habe, wurden im Hinblick der Informationen aus dem Iran kritisch und achtvoll beäugt.

Alles in Allem war es super spannend auf dem Kogress des Medienforums NRW zu erfahren, dass es ein Leben ohne Medien nicht mehr gibt und was uns in Zukunft noch alles erwarten wird.



 

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1 Kommentar zu „Medienforum NRW“




  1. Rudolf Mühland Says:

    Anmerkung Admin: Ein kleiner Hinweis hätte gereicht, oder?
    In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, stellen vom 3. bis 5. September 2010 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vor. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Dafür möchte die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) einen Rahmen bieten.

    Die Messe

    In der Konzerthalle des Jugend- und Kulturzentrums »Druckluft« stellen eine große Zahl libertärer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden Projekte aus der BRD, der Schweiz, Österreich, Spanien, der Türkei und Großbritannien ihre Medien präsentieren und anbieten. Eine Übersicht über die teilnehmenden Projekte findet sich auf der Seite Aussteller. Für BesucherInnen ist der Eintritt zur Messe frei. Von den AusstellerInnen erheben wir einen geringen Unkostenbeitrag.

    Öffnungszeiten
    Freitag, 3. 9. 2010 18.00 - 21.00 Uhr
    Samstag, 4. 9. 2010 10.00 - 20.00 Uhr
    (Konzert:
    Einlass 20.00 Uhr
    Beginn 21.00 Uhr)
    Sonntag, 5. 9. 2010 10.00 - 16.00 Uhr

    Das Veranstaltungsprogramm

    Parallel zum und in Anschluß an den Messebetrieb finden auf dem Gelände des »Druckluft« in verschiedenen Räumlichkeiten eine Vielzahl von Veranstaltung im Rahmen der libertären Medienmesse statt. AutorInnen werden ihre Bücher vorstellen, Projekte ihre Arbeit zeigen, erläutern und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft „Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union“ (FAU) wollen wir außerdem über die zunehmend prekären Arbeitsbedingungen von (nicht nur) Medien-ArbeiterInnen sprechen. Eine kleine Auswahl von Veranstaltungen findet sich auf der Seite Programm.

    Drumherum

    Am Samstag Abend wird im Rahmen der Libertären Medienmesse ein Konzert von »Anarchist Academy« stattfinden. Im Anschluss werden DJs aus der Region auflegen. Während der Messe bietet »Le Sabot« Essen für das leibliche Wohl der BesucherInnen. Für Kaffee, Kuchen und Getränke während der gesamten Messezeit ist ebenfalls gesorgt. Um Unterbringung kümmert ihr euch selbst – wir haben als Hilfestellung einen kleinen Überblick potentieller Übernachtungsmöglichkeiten in der Region zusammengestellt. Auf der Seite „Vor Ort“ findet ihr außerdem weitere Infos zum Veranstaltungsort und zur Anreise.

    Die OrganisatorInnen

    Ruhr 2010 LogoDie Libertäre Medienmesse wird organisiert von einer Gruppe von Medien-, Sozial- und GewerkschaftsaktivistInnen aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und dem Niederrhein. Die Limesse ist ein Non-Profit-Projekt. Die LiMesse versteht sich als Teil einer widerständigen Kultur gegen die industriegesponserte Kommerz- und Schönwetterkultur des offiziellen europäischen Kulturhauptstadtprojektes „Ruhr 2010“. Die OrganisatorInnen der „Libertären Medienmesse“ beteiligten sich in diesem Rahmen u. a. am EUROMAYDAY 2010 in Dortmund und empfehlen zum Thema den Blog der AG kritische Kulturhaupstadt.

    Ihr könnt euch unter contact@limesse.de mit der Vorbereitungsgruppe in Verbindung setzen.




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