Kategorie: Allgemeines
Heute gibt es mal wieder gute Nachrichten für alle Studenten, die Bafög beziehen bzw. beziehen werden. Laut einem "Eckpunktepapier" des Bundesbildungsministeriums soll der Höchstsatz bereits zum nächsten Wintersemester von derzeit 648 Euro auf 670 Euro im Monat ansteigen. Grundsätzlich soll es eine Anhebung um zwei Prozent geben, da die Zuschüsse für die Kranken- und Pflegeversicherung aber ebenfalls ansteigen, fällt die Steigerung beim Höchstsatz etwas größer aus. Zusätzlich soll es eine Anhebung der Freibeträge geben, so dass sich der Kreis der Studenten erweitert werden, die überhaupt Bafög erhalten. Das Einkommen der Eltern, bis zu dem ein Kind dann die volle Förderung erhält, soll um drei Prozent steigen. Bei Verheirateten soll der Betrag von momentan noch 1555 Euro auf 1605 Euro monatlich steigen (beides netto), bei Alleinstehenden von auf 1070 Euro im Monat. Für Master-Studenten soll beim Bafög eine gesonderte Altersgrenze eingeführt werden. Wer bis zum 35. Lebensjahr ein Master-Studium beginnt, kann demnach noch immer Bafög beantragen. Bislang ist da bei 30 Jahren Schluss.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen würde ich mal sagen, aber es scheint so, als würde man sich tatsächlich Gedanken zur Situation von Studierenden machen. Da alles andere ja aber auch nicht billiger wird, werden viele wohl überhaupt nicht merken, dass sie mehr Bafög erhalten. Naja, vielleicht sollte man nicht immer alles negativ sehen. Besser als gar nichts und beschweren wird sich sicher niemand, wenn am Anfang des Monats ein paar Euro mehr überwiesen werden.


