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Vor einigen Tagen haben wir eine E-Mail von Stephan aus Göttingen bekommen. Stephan beschreibt in diesem Text seine Erfahrungen während der Bewerbung. Anhand diesem Beispiel möchten wir Tipps rund zum Thema Bewerbung geben – habt ihr Fragen oder wollt über eure Erlebnisse berichten? Schreibt einfach im Blog.

Hallo!
Ich bin Stephan und studiere in Göttingen Germanistik. Aber nicht mehr lange, denn ich habe meinen Abschluss bald in der Tasche. Und was dann? Klar, für den Ernst des Lebens bewerben. Aber wie? Und wo? Und überhaupt?? Da studiert man jahrelang, und keiner bringt einem so was bei. Als erstes habe ich mich natürlich informiert: Was wird wo angeboten, und wer will überhaupt einen Germanisten haben?

Die Antwort: erschreckend wenige. Ich habe bei allen renommierten Job-Portalen im Internet nachgeschaut, aber viel gibt es wirklich nicht. Also hoffe ich unter anderem, durch Initiativbewerbungen zu meinem Traumjob zu kommen. Ja, das ist vielleicht ein bisschen aufdringlich und ein bisschen blöd komme ich mir dabei auch vor. Aber hey, was tut man nicht alles, um seinen Traum zu verwirklichen.

Als Studentischer Mitarbeiter im Marketing habe ich schon während meines Studiums gemerkt, was ich im Berufsleben mal machen will. Zum Glück ist das auch nicht gerade der brotloseste Bereich, den man sich aussuchen kann. Am liebsten wäre mir ja erst einmal ein Trainee-Programm, in dem ich die Grundlagen erlernen kann. Also versuche ich doch einfach mal bei einem führenden Automobilhersteller Deutschlands.

Doch was für eine Bewerbungsmappe nimmt man da? Kunststoff, Pappe, Aluminium? Ich denke mir, dass ein so modernes Unternehmen es sicher gern sieht, wenn man sich online bewirbt. Also schaue ich auf der Internet-Seite nach, finde heraus, wer für das Personalwesen im Unternehmen zuständig ist und mache mich an meine Online-Bewerbung.

Mit der perfekten äußeren Form, dem perfekten Bewerbungsfoto und dem perfekten Anschreiben muss ich sie einfach überzeugen, dass ich der Richtige bin!




 

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Blog GO!Jobware - RSS Feed - Kommentare zu Meine Pläne, mein Weg, meine Zukunft

8 Kommentare zu „Meine Pläne, mein Weg, meine Zukunft“




  1. Anna Says:

    Hi Stephan,

    ich weiß genau was du meinst. Ich studiere im 5 Semester Germanistik auf Bachelor und ich überlege ernsthaft auf Lehramt zu wechseln, weil ich dann von diesem Bewerbungsverfahren verschont bleibe! Da aber der Lehrerberuf auch nicht wirklich das Wahre für mich ist, werde ich vermutlich erst einmal ein Masterstudium dranhängen, um das alles noch etwas aufzuschieben. Ich drücke dir aber auf jeden Fall die Daumen und viel Glück beim Suchen nach der richtigen Stelle. Das wird schon!




  2. Timm Says:

    Hallo GOJobware,
    ich studiere Architektur an der FH Coburg und muss mich bald bewerben. Mich würde interessieren, ob es eine Faustregel gibt, welche Beschaffenheit (Material) meine Bewerbungsmappe haben sollte, in Bezug auf verschiedene Unternehmen.
    Danke




  3. Team GO!Jobware Says:

    Hallo Timm!

    Die Bewerbungsmappe ist Visitenkarte und erste Arbeitsprobe zugleich. Klemm- und Schnellhefter sind out! Gerade als Architekt solltest Du Dein Gespür für Design und Qualität bereits durch die Auswahl einer adäquaten Mappe signalisieren. In Bezug auf verschiedene Unternehmen, solltest Du bedenken, ob es sich eher um ein konservatives Umfeld handelt, dann empfehlen wir die klassischen hochwertigen Bewerbungsmappen und eher dunkle Farben. Wenn Du Dich aber in kleineren modernen Agenturen bewirbst, darf ruhig auch mal etwas Farbe ins Spiel kommen. Aber bitte nicht übertreiben! Entscheidend sind entsprechende Qualität und Sauberkeit.
    Viel Erfolg bei der Bewerbung. Dein Team GO!Jobware




  4. Patrick Says:

    “Mit der perfekten äußeren Form, dem perfekten Bewerbungsfoto …”

    Also auf das Foto achten die meisten anscheinend doch nicht so stark! Sonst hätt ich (objektiv betrachtet) nie nen Job gefunden!! ;)
    Bewerbungsmappe habe ich übrigens keine einzige verschickt, das läuft eigentlich alles nur noch online.

    Gruß aus Münster




  5. Peter Says:

    Hallo Patrick,

    dass alles nur noch online läuft, kann ich nicht bestätigen. Ich persönlich finde die klassische Papierbewerbung viel aussagekräftiger - und ich glaube, dass viele Unternehmen das immer noch genau so sehen. Denn aus der Art und Weise, wie die Bewerbung aufgemacht und verfasst ist lassen sich doch bereits zahlreiche Soft-Skills des Bewerbers ableiten. Und das geht bei einer eher unpersönlichen und sterilen E-Mail-Bewerbung nicht, oder?!




  6. Sebastian Says:

    … sterile E-Mail Bewerbung … Als ich mich bei meinem jetzigen Arbeitgeber beworben habe, bat mich der Personalleiter im Bewerbungsgespräch: “…geben sie mir mal ihre Bewerbungsunterlagen ohne diesen `schicki micki´, einfach tabellarisch runter geschrieben, oder haben Sie etwas zu verbergen?” Gut, die Hürde zum Gespräch eingeladen zu werden hatte ich ja schon genommen, auf Wunsch eine ungestylte Bewerbungsmappe zu geben, sollte da nicht das Problem sein. Letztendlich kommt es immer auf die Person an, die deine Bewerbung bearbeitet, mag er es klassisch, digital, analog, ausgefallen… Die Softskills sollten den ausschlaggebenden Punkt darstellen.




  7. Patrick Says:

    Nee, also 90% der Unternehmen wollen schon eine Online-Bewerbung haben (zumindest die, die auch Online ihre Anzeigen schalten). Meistens gibt’s da ja auch direkt nen speziellen Button für. Das es Ausnahmen gibt, kann wohl sein…




  8. Ralph Horvat Says:

    Ausgezeichnet, tolles Thema für einen Blog.




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