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Immer wieder gern thematisiert, erforscht und hinterfragt: Die großen Verhaltensunterschiede zwischen Männlein und Weiblein. Für all diejenigen, die manchmal das Gefühl haben, an dem anderen Geschlecht zu verzweifeln, gibt es jetzt einen kleinen Trost, denn so manches Rätsel konnte von den Wissenschaftlern gelöst werden.

Einige Ergebnisse überraschen sicherlich nicht. So erinnert auch mich der ein oder andere Büro-Kollege mit seinem Macho-Gehabe an einen brusttrommelnden Primaten – bei Einigen ist die Evolution halt nicht ganz so weit fortgeschritten. Und dass Frauen hin und wieder ihr Aussehen einsetzen, um ihr männliches Gegenüber um einen Gefallen zu bitten, davon hat sicher auch schon jeder mal gehört.

Andere Ergebnisse sind da schon interessanter. So wurden beispielsweise in einer englischen Studie (die Engländer erforschen anscheinend alles und jeden) je 500 Männer und Frauen beim Überqueren einer Kreuzung beobachtet. Heraus kam, dass die Männer zwei einhalbmal häufiger zu einem riskanten Zeitpunkt über die Kreuzung rannten. Besonders amüsant: Wurden sie dabei von Frauen beobachtet, stürzten sie sich todesmutig auch zwischen LKWs und Busse. Der einfache Grund: Angeberei! Klar, welche Frau steht nicht drauf, wenn ein Kerl erst vom Bus angefahren wird, um dann von einem LKW überrollt zu werden!?

Ein weiterer Versuch, durchgeführt an einer sehr beliebten Testgruppe, nämlich 475 weiblichen und 524 männlichen Studenten, beschäftigt sich mit der durchschnittlichen Ankunftszeit an einer Bushaltestelle. Während die Frauen im Schnitt knapp 5 Minuten vor Abfahrt des Busses die Haltestelle erreichten, trudelten knapp 50 Prozent der Männer erst weniger als drei Minuten vor Abfahrt ein. Eine Sache verwirrte die Forscher zunächst: Einige Männer-Grüppchen waren noch deutlich zeitiger an der Haltestelle als die Frauen. Des Rätsels Lösung: Sie hatten bereits den vorigen Bus verpasst.

Als Fazit dieser beiden Studien lässt sich also festhalten, dass der Mann den Bus seltener erwischt als die Frau – dafür aber der Bus umso häufiger den Mann.

Interessant auch noch, was Forscher zum Thema „Schönsaufen“ herausfinden konnten. Alkohol bewirkt entgegen der landläufigen Meinung, dass nur Männer sich Frauen schön trinken, erstaunlicher Weise bei beiden Geschlechtern das Gleiche: das ausgewählte Flirt-Opfer wird mit zunehmender Promille-Zahl immer schöner und schöner.

Mit etwas Pech wirft man(n) sich also für die Falsche vor den Bus …



 

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