Kategorie: Allgemeines
McDonald’s will weg vom schlechten Image als billige Fast-Food-Kette für Übergewichtige. „Reputationsmanagement“ heißt so was und zeigt sich in Form von Café-Ecken, Salaten und Joghurts auf der Speisekarte und umfangreichen Nährwerttabellen auf den Tabletts.
Aber nicht nur Menü und Interieur werden aufgemöbelt; jetzt sind auch die Mitarbeiter dran. Denn der McJob gilt als Inbegriff für stressige Arbeit zwischen Friteuse und Burger-Station zu einem Hungerlohn. Sogar der Duden definiert der McJob umgangssprachlich als „schlecht bezahlten, ungesicherten Arbeitsplatz“. Auch im renommierten Oxford Dictionary kommt der McJob nicht besser weg. Das soll sich jetzt ändern.
Mit einem neuen Konzept können Auszubildende ein dreijähriges duales Bachelor-Studium absolvieren um sich vom Schichtführer zum Assistenten des Restaurant Managers hoch zu arbeiten. Studiengebühren bezahlt das Unternehmen und vergütet wird das Ganze auch noch. Allerdings sind die Absolventen nach ihrem Studium drei Jahre an das Unternehmen gebunden. Und wer innerhalb der drei Jahre erstmal aufgestiegen ist, wird, vom Erfolg beflügelt, Ronald so schnell wahrscheinlich nicht den Rücken kehren.
Also dann: Einen McBachelor, bitte!


