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Was ist denn nun die beste Variante, um sich zu bewerben? Soll ich zum Fotografen gehen und mich richtig gut für ein Bewerbungsfoto ablichten lassen oder lass ich das Foto lieber gleich weg?

Seit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eingeführt wurde, sollen Bewerber nicht mehr aufgrund ihres Fotos bzw. Äußeren beurteilt werden, sondern mehr nach ihren erbrachten Leistungen. Doch haben deutsche Personaler wirklich ihre Bewerbungsrichtlinien dahingehend angepasst, dass sie kein Bewerbungsfoto mehr verlangen?

Und warum betreiben viele Jobanwärter trotzdem noch den Aufwand, um ein möglichst gutes Abbild von sich zu präsentieren? Viele Bewerber kennen das AGG gar nicht oder lassen es einfach außer Acht, da sie denken ohne Foto nicht aufzufallen und Chancen nicht zu nutzen. Ihre Bedenken sind ja auch korrekt, denn wie soll ein Bewerber unter 1000 anderen auffallen, wenn ein Personaler nur ein paar Sekunden für den ersten Eindruck in die Unterlagen schaut. Jetzt müssen sich die Mächtigen der Job-Vergabe mehr Zeit nehmen, um nach Kandidatenfakten die richtigen auszuwählen. In den USA, in England, Frankreich und Spanien beispielsweise sind Bewerbungsfotos schon länger verpönt und werden nicht gerne gesehen.

Oft gibt es aber auch nicht mehr die Möglichkeit ein Foto von sich beizufügen, wie beispielsweise bei Online-Bewerbungen über vorbereitete Dialogmasken. Hier sucht man vergebens nach der Möglichkeit ein Bild hochzuladen. Also muss man sich auf seine Fähigkeiten berufen und vielleicht hier und dort etwas nachschminken, was man sonst fürs Foto bei sich gemacht hätte.

Viele werden sich aufgrund ihrer Erscheinung sicherlich auch freuen, dass sie nicht nach ihrem Wesen beurteilt werden, bevor sie die Chance bekommen, sich persönlich vorzustellen. Hiernach zählt dann aber trotzdem immer noch der individuelle Eindruck, nach dem ein Bewerber zensiert wird. Denn seien wir doch mal ehrlich, wen interessieren am Ende des Tages die Fakten eines Bewerbers, wenn er durch seine Person besser in ein Unternehmen passt, als ein Hochqualifizierter.

Wenn ihr also glaubt, mit einem Foto für die besondere Note zu sorgen, dann fügt es eurer Bewerbung bei. Ansonsten überzeugt einfach beim Bewerbungsgespräch mit eurer Erscheinung.



 

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Blog GO!Jobware - RSS Feed - Kommentare zu Mit oder ohne Foto bewerben?

2 Kommentare zu „Mit oder ohne Foto bewerben?“




  1. Susi Says:

    Wie man muss sich nicht mehr mit Bild bewerben?! Ich bin empört. Ich habe mir erst neue Bewerbungsfotos machen lassen für richtig viel Geld, mit richtig viel Aufwand.
    Aber so wie ihr schreibt, kann ich ja trotzdem noch ein Foto beifügen. Ich denke nämlich auch, dass das besser ankommt, auch wenn das ein Gesetz nicht mehr vorsieht. Klar soll man nicht nach dem Äußeren eines Menschen beurteilen, doch ich finde das normal, dass man nach dem ersten Eindruck einer Bewerbungsmappe auch nach dem Anschein einer Person gehen kann. Ich wäre jetzt auf jeden Fall enttäuscht, wenn ich meine Fotos umsonst gemacht habe und fände es komisch, mich auch noch ohne zu bewerben. Was ist, wenn ich dann die einzige ohne Foto bin und somit aus dem Rahmen falle und zwar im schlechten Sinne? Das will ich nicht riskieren und füge mein Bild lieber bei.




  2. Tine Says:

    Denke mal für viele Leute ist das auf jeden Fall ein großer Vorteil, dass Bewerbungsbild erstmal weg zu lassen!!




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