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Mann hält Handy Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert zur Zeit ein Projekt (ReMoMedia - Recruiting in the Mobile Media) an der Fachhochschule Wiesbaden, das sich mit der Akzeptanz von Recruitinginstrumenten befasst, die auf den Einsatz innovativer Mobile Media-Technologien basieren.

Eine besondere Rolle spielt hierbei die Erkenntnis, dass junge Leute und Professionals heute über ihre Kamera-Handys leichter zu erreichen sind als über ihren PC zu Hause. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Aber auch für Firmen ist diese Erkenntnis von besonderem Interesse. Im Zuge der Globalisierung und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks sind sie mehr denn je auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Das heißt, dass moderne Unternehmen neue Rekrutierungswege beschreiten müssen, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.

Einer der Leiter des Projektes, Professor Dr. Wolfgang Jäger, prognostiziert, dass in den nächsten 5 Jahren Mobile Recruiting auf einen der vordersten Plätze der erfolgreichsten Rekrutierungswege zu finden sein wird.

Aber was genau wird unter dem Begriff „Mobile Recruiting“ verstanden?

Hierbei handelt es sich um eine elektronisch unterstützte Form der Personalbeschaffung, bei der die Firmen mit potenziellen Bewerbern unter Verwendung von mobilen Endgeräten wie Handys, iPhones oder Blackberrys Kontakt aufnehmen. Der Nutzer kann auf diesem Wege z.B. Stellenangebote, Einladungen zu Bewerbersprechtagen oder die Aufforderung, die unternehmenseigene Bewerbungs-Homepage zu besuchen, erhalten.

Die Handynummern erhalten die Firmen dadurch, dass sie auf der Karriere-Website, auf Messen oder auf sonstigen Veranstaltungen dafür werben, dass man Stellenangebote und sonstige Infos per SMS erhalten kann. Interessierte lassen sich also registrieren und schalten somit diesen Dienst frei.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch der Einsatz von „Mobile Tagging“.
Diese Methode wird bevorzugt in Print-Medien verwendet, um auf weiterführende Informationen im Internet zu verweisen.
Hierbei wird ein Barcode zur optischen Codierung von Informationen verwendet, der mit einem Foto-Handy abfotografiert werden kann. Der Code wird vom Handy decodiert und kommt in Textformat aufs Handy. Für die Übermittlung ist lediglich eine Internet-Verbindung notwendig. Für den Bereich des Personalmarketing bedeutet dies, dass Interessenten gleich einen Zugang zu einem bestimmten Bereich der Firmen-Homepage erhalten oder sich aktuelle Stellenangebote auf dem Handy anzeigen lassen können.

Zur Zeit laufen erste Versuche mit dieser Art des Personalmarketings. Die Firma Volvo-Trucks hat auf der letzten Automobilausstellung in Frankfurt auf diesem Weg Ingenieure gesucht. Des weiteren werden in dem Forschungsprojekt an der FH Wiesbaden weitere Pilotanwendungen vorbereitet. Besonderes Interesse an dieser Form des Personalmarketings haben vor allem größere Firmen, die dem gesamten Thema des E-Recruiting aufgeschlos-sen gegenüber stehen.

Ein absolut interessantes Thema, bei dem man gespannt sein kann, ob sich diese Idee in der Praxis umsetzen lassen wird. Schauen wir also gespannt in die Zukunft und hin und wieder auch auf unser Handy!

Autorin: A. Bennühr
Quelle: remomedia, Bericht im Hamburger Abendblatt vom 3./4. Januar 2009




 

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Blog GO!Jobware - RSS Feed - Kommentare zu Mobile Recruiting –  … und der Job kommt per Handy zu dir!

2 Kommentare zu „Mobile Recruiting – … und der Job kommt per Handy zu dir!“




  1. Frank Hoffmeier Says:

    Ein sehr interessantes Projekt zum Thema Mobile Recruiting findet man unter http://www.Aushilfe-Direkt.de. Dabei handelt es sich um einen Service, der insbesondere Auftraggeber und Aushilfen zusammenführt. Alle Nutzer registrieren sich zunächst auf diesem Portal. Auftraggeber, die ein konkretes Hilfegesuch haben, schicken dieses über Aushilfe-Direkt.de ab: Automatisch gehen SMS an alle in Reichweite wohnenden und registrierten Aushilfen heraus. Diese melden sich dann via Handy bei dem Auftraggeber zurück. Der Beginn der Arbeit sowie Dauer und Entlohnung können dann direkt ausgehandelt werden. Auftraggeber können mit der Funktion Umkreissuche die Verfügbarkeit von Aushilfen in ihrer Umgebung ermitteln. Dazu müssen sie den gesuchten Tätigkeitsbereich eingeben sowie den möglichen Stundenlohn und den Umkreis, innerhalb dessen gesucht werden soll. Dann wird angezeigt, wie viele passende Aushilfen zur Verfügung stehen.




  2. Recruiting-Trends: Mobile Recruiting und Mobile Tagging | Allgemein | persolog-blog Says:

    [...] Informationen, einen Kurzfilm und Fallstudien finden Sie unter http://www.remomedia.de und bei GO!Jobware. var addthis_pub = ‘persolog’; var addthis_language = ‘de’;var addthis_options = ‘email, [...]




Kommentieren































Dicke sind schlau
Na, habt ihr auch ein bisschen zu viel auf den ...













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