Kategorie: Allgemeines
Pyjama-Parties, Kickertuniere, Granatapfel-Smoothies und Guitar-Hero im Büro? Zwischendurch mal ein Nickerchen und bei Liebeskummer gibt es Urlaub? Wo gibt’s denn so was? Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die besten Ideen zu Hause oder in entspannter Atmosphäre kommen und lassen ihre Festangestellten zunehmend arbeiten wann und wo sie wollen. Easy Economy heißt das Zauberwort.
Eigentlich ein längst fälliges Arbeitsmodell, denn keine andere Tätigkeit außer Schlafen (24 Jahre und 4 Monate) nimmt soviel Zeit in Anspruch, wie die Arbeit. Sieben Jahre im Durchschnitt. Wäre es da nicht schön, wenn man diese Zeit entspannt und angenehm gestalten könnte? Der Meinung ist auch Markus Albers. In seinem Buch „Morgen komm ich später rein“ zeigt er Lösungsmöglichkeiten auf, um aus dem 9to5 Trott im Büro auszubrechen und zeigt die Vorteile von mehr Freiheit und mehr Flexibilität im Job auf. Als freier Autor in Berlin ist er selbst das beste Beispiel für seine These.
Google, SAP, IBM und die Deutsche Bank machen es vor und haben erkannt, dass mehr Freiheit auch zu mehr Leistung führt. Das unterstreicht den ökonomischen Nutzen dieses Arbeitsmodells. Hinzu kommt, dass solche Arbeitgeber immer beliebter sind. Fraglich bleibt jedoch wie stark bei diesem Modell die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben gewahrt werden können. Denn wer nicht im Büro arbeitet, muss eben zu Hause arbeiten. Aber auf der heimischen Terrasse arbeitet es sich einfach angenehmer als im Büro.


