Kategorie: Allgemeines
Eine britische Studie hat herausgefunden, dass Multitasking der Intelligenz eines Arbeitnehmers schadet, die Qualität seiner Arbeit verringert und Stresshormone erzeugt. Multitasking bedeutet den zeitgleichen Gebrauch von Internet, Handy, Telefon und E-Mail. Das kann ja auch nicht gesund sein, wenn man all den Medien gleichzeitig gerecht werden will. Außerdem macht zuviel des Multitaskings blöd. Hirnforscher glauben nämlich, dass die geteilte Aufmerksamkeit zu schleichenden Veränderungen unserer kognitiven Fähigkeiten führten. In der Studie wurde erkannt, dass bei Arbeitnehmern, die von Telefon und E-Mail während der Arbeit abgelenkt sind, der Intelligenzquotient fast doppelt so stark geschwächt wird, wie von Marihuana-Rauchern. Das ist schon mal eine Leistung. Die Forscher sehen das Ausbreiten einer Aufmerksamkeitsschwäche durch übertriebenes Multitasking besonders im Wirtschaftsleben.
Die Menschen haben heute schon genug Zeitmangel und die immer größer werdende Informationsflut, bringt das Fass an Mediennutzung zum Überlaufen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich nicht auf zwei Aufgaben gleichzeitig konzentrieren kann und deshalb auch die Qualität der Arbeit darunter leidet. Das Gehirn spielt uns nur vor, dass wir Multitasking können, aber in Wahrheit sind wir damit überfordert.
Also empfehlen die Forscher lieber alle Tätigkeiten nacheinander, statt gleichzeitig zu erledigen, um Zeit zu sparen und Stresshormonen vorzubeugen. Irgendwann ist sonst auf lange Sicht ein Burn out die Folge von Multitasking. Aber irgendwie geht es manchmal nicht ohne Stress und Multitasking bleibt eben auch nicht aus, wenn man im Job auf so viele verschiedene Medien angewiesen ist.


