In der neuen "UNICUM" gibts mal wieder schlaue Lern-Tipps für Studenten. Wer (wie so viele) im Studium andauernd Dinge vor sich herschiebt, soll sich laut dem Buchautor Martin Krengel mit einer "Häppchentaktik" helfen. Die sieht vor, dass man sich vornimmt nur zehn Minuten an einer Aufgabe zu arbeiten.Krengel hat sich mal ein bisschen intensiver mit dem Thema Zeitmanagement von bzw. für Studenten befasst und hat herausgefunden, dass wenn sie sich zu dieser Häppchentaktik erst einmal durchgerungen haben, sie meist sogar länger als geplant lernen. Die üblichen Tipps wie Fernseher und Handy ausschalten dürfen natürlich auch nicht fehlen, desweiteren empfiehlt er die Internetverbindung zu trennen (für mich persönlich sind alle drei Vorschläge unmöglich umsetzbar). Helfen soll auch eine Liste, auf der man sich die Top-Ten der persönlichen Zeitfresser notiert und wie man am besten dagegen vorgeht. Diese Liste gehört dann natürlich nicht in die Schublade, sondern irgendwo hin, wo man sie ständig sieht.
Eigentlich alles ziemlich kalter Kaffee und nicht wirklich was neues dabei finde ich. Ich weiß sowieso nicht, ob diese ganzen Ratschläge irgendwas nützen, im Endeffekt entwickelt jeder mit der Zeit seine eigene Lern-Strategie. Wenn die also vorsieht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, dann ist das halt so. Ein bisschen Lern-Stress und Panik nicht alles rechtzeitig zu schaffen, haben noch keinem geschadet. Ich weiß wovon ich spreche!


