Seit ein paar Tagen können sich künftige Studierende unter der Internetadresse www.was-studiere-ich.de online selber testen und somit herausfinden, welches Fach zu ihnen passt. Das Verfahren kann von allen Hochschulen für das ab 2011 für alle Studieninteressierte notwendige Orientierungsverfahren verwendet werden. Der Orientierungstest ist ein standardisiertes Frage-Antwort-Verfahren. Mit seiner Hilfe sollen Interessen und kognitive Fähigkeiten von Studieninteressierten festgestellt werden und mit den Anforderungen von Studienfächern (und Berufen) abgeglichen werden. Gegliedert ist der Test in zwei Teile, einen Fähigkeitstest und einen Interessentest. Der Fähigkeitstest kann freiwillig absolviert werden, der Interessentest ist hingegen Pflicht und dauert knapp 15 Minuten. Nach Beendigung des Tests erhält man dann eine Auswertung mit Informationen zu den eigenen Studieninteressen und -fähigkeiten, zusammen mit Empfehlungen im Hinblick auf potentielle Studiengänge oder spätere Berufsmöglichkeiten. Die Hochschulen erhalten gleichzeitig eine Bestätigung, dass der Test gemacht wurde.
Hintergrund ist, dass ab 2011 Hochschulen in Deutschland verpflichtende Orientierungsverfahren einführen müssen, die dann Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind. Der Online-Test ist nicht verpflichtend, die Hochschulen können auch andere Verfahren wählen. Schon längere Zeit online ist übrigens der Orientierungstest für künftige Lehramtsstudenten. Wer später gerne mal an einem Gymnasium unterrichten möchte, für den ist dieser bereits ab dem kommenden Wintersemester verpflichtend, alle anderen Lehrämter machen ab 2011 damit Bekanntschaft.
Ich selber halte von solchen Tests übrigens überhaupt nichts und bin froh, dass mir so etwas erspart geblieben ist ...



30. Juni 2010 at 12:08
Funktioniert ganz gut: Hat genau das ausgespuckt, was ich gerne studiert hätte. Allerdings ist das ja immer so eine Sache: Viele wissen, was sie studieren wollen und können ihre Fähigkeiten einschätzen, aber da gibt es ja noch jede Menge Zugangsvoraussetzungen, die die Auswahl erheblich einschränken: NC, Mappen, Tests, Geld. Also ist es mit der Vorstellung darüber WAS man machen will längst nicht getan.
Zwischen dem, was man machen will und dem, was dann tatsächlich möglich ist, liegen manchmal leider Welten
2. Oktober 2011 at 22:26
Von solchen Psychotests halte ich auch nicht viel. Allerdings hat mir der Test unter http://www.abitur-und-studium.de/Studienwahltest.aspx geholfen, da ich schon so grob wusste, was ich machen will und mir da einfach nur ähnliche Studiengänge angezeigt wurden.