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wurst Überall wird fleißig mitdesigned, mitgebacken und mitgemischt: Crowdsourcing nennt sich die kostengünstige Variante der Arbeitsteilung, bei der Unternehmen die kreative Mitgestaltung ihres Produkts an die Masse übergeben. So entstehen dann personalisierte Geburtstags-Burger, Doppelkeks-Variationen oder das Gesicht für eine neue Werbekampagne.

Dabei können Unternehmen allerdings einiges falsch machen. Wer der Masse nämlich zu viel Entscheidungsgewalt überlässt, der darf sich nicht wundern, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. So geschehen vor nicht allzu langer Zeit beim Spülmittel-Hersteller Henkel, der zu einem Design-Wettbewerb für eine Limited Edition der Pril Etiketten aufrief und sich dann mit Brathähnchen und Monstern konfrontiert sah, was scheinbar gar nicht in das Unternehmenskonzept passte. Die Änderung der Wettbewerbsregeln zog daraufhin den Unmut der Masse auf sich.

Aus diesem Desaster haben andere Unternehmen scheinbar gelernt und reagieren entweder mit stark eingegrenzten Wettbewerbsregeln oder, was noch besser ankommt, mit Humor auf ausgefallene Vorschläge. So stellt z.B. Rittersport die besten und ungewöhnlichsten Kreationen in einem Blog vor: Hier kann sich der Schokoladenfreund an den Geschmacksrichtungen Aioli, Mettwurst, Döner mit „ein bisschen scharf“ und Essiggurke-Senf erfreuen. Ähnlich humorvoll ging auch ein großes Versandhaus mit dem neuen Gesicht für ihre Facebook-Page um: „Brigitte“, ein netter Mann mit blonder Langhaarperücke und schicker Federboa um den Hals wurde von der Masse zur „Gewinnerin“ gewählt.

Wer sich ins Social Web traut, der lockt eben auch Scherzkekse an und sollte sich vorher überlegen, wie er mit ihnen umgeht, damit die Frage nach dem, was die Masse will, nicht ad absurdum geführt wird.







mann-mit-uhrDie Flexibilität der Arbeitszeiten entwickelt sich in den meisten Unternehmen immer mehr zum Trend, schließlich hat ein individuelles Zeitkonto viele Vorteile für die Mitarbeiter. Das heißt: Mitarbeiter arbeiten in der Regel länger wenn viel zu tun ist. Liegt jedoch weniger Arbeit auf dem Tisch, müssen sie zu Hause bleiben. Ihr festes Einkommen bleibt.

Bei der Gleitzeit beispielsweise, sind der Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit frei wählbar. Nur bestimmte Kernzeiten müssen eingehalten werden. Andere Modelle dehnen dieses Prinzip auf die gesamte Jahresarbeitszeit aus. Dabei bestimmt oft nicht nur der Chef, sondern vielmehr der Mitarbeiter selbst seine "Wunsch-Arbeitzeit". Der Mitarbeiter spart somit Teile seines Lohns an, um seine spätere Freizeit damit zu finanzieren.

Doch diese so genannten "Lebensarbeitszeitkonten" haben nicht nur Vorteile. "Vor allem bei einer Kündigung wird über Guthaben und Minusstunden gestritten. Nicht selten hat sich eine Vielzahl von Plusstunden angesammelt, die bares Geld wert sind", heißt es in der Welt Online. Die angesammelten Stunden muss der Arbeitgeber bei einer Kündigung abrechnen und auszahlen. Dabei wird jedoch häufig argumentiert, dass die angegebenen Plusstunden nur auf den Angaben des Mitarbeiters basieren. Oder sie seien ohne Genehmigung vom Vorgesetzten entstanden.

Während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses werden Plusstunden nur selten hinterfragt. Die Beweislast liegt im Falle einer Kündigung jedoch beim Arbeitnehmer, der genau nachweisen muss, wann und warum er mehr gearbeitet hat.







billig-studium_150x150Geiz ist geil – was vielleicht für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte gilt, bedeutet für Studenten in Großbritannien demnächst erhebliche Einschnitte im Uni-Leben. Zumindest wenn man sich für das Half Price Degree des Coventry University College entscheidet. Half Price – ein Studium zum halben Preis wird ab Herbst bei der Ausgründung der Universität von Coventry angeboten. Denn Studieren wird in diesem Jahr auf der Insel richtig teuer: bis zu 9000 Pfund (ca. 10.500 Euro) müssen angehende Akademiker pro Jahr jetzt berappen.

Grund hierfür sind die radikalen Sparmaßnahmen der britischen Regierung, die auch vor der Hochschulfinanzierung nicht halt machen. Die Budgetkürzungen der liberal-konservativen Regierung haben erreicht, dass bald so wenig staatliches Geld in die Hochschulbudgets fließt, wie zuletzt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Ändert sich nichts, werden 2015 nur noch 15 Prozent der Einkünfte der Unis vom Staat kommen, errechnete die University and College Union – ein Hundertjahrestief, mahnt die Gewerkschaft der Hochschuldozenten.

Kein Wunder, dass um Sorge vor ausbleibenden Studenten jetzt das erste ‚Discount-Angebot’ kommt. Das Coventry University College ist speziell an ein günstigeres Studium angepasst. Für 4800 Pfund (anstatt 8666 Pfund) jährlich kann man beispielsweise einen Abschluss in Recht, Wirtschaftswissenschaften oder IT bekommen. Allerdings müssen sich die Studenten für dieses ‚Billig-Studium’ auf ungewöhnliche Studienbedingungen einstellen.

Vorlesungen und Seminare starten morgens um sieben Uhr und gehen bis abends 22 Uhr. An Wochenenden ist die Uni bis 16 Uhr geöffnet und lange Sommerferien sind passé. Weiterhin findet das soziale Leben am College weitestgehend ohne die Discount-Studenten statt, weder Mensa, noch Hochschulsport und Bibliothek sind für sie zugänglich. Nur so sei, laut Rektor Ian Dunn, die niedrige Gebühr zu rechtfertigen – durch Reduzierung auf das Wesentliche: ‚Lernen’.

Ob das Billigstudium – ähnlich zahlreicher Billigfluglinien, wo man für einen niedrigen Flugpreis auch auf viele Leistungen verzichtet – ein Erfolg wird, muss sich zeigen. Ab Herbst weiß man mehr.







horsaal1Nicht nur Prüfungsängste und der zunehmende Leistungsdruck machen vielen Studenten zu schaffen, sie kämpfen mittlerweile immer mehr mit Sorgen um die berufliche Zukunft. Auch Heimweh spielt bei vielen Studenten eine große Rolle. Hinzu kommen die extrem engen Zeitpläne, die bei vielen Bachelor-Studiengängen bereits zum Alltag gehören.

An fast allen Universitäten gibt es deshalb auch psychologische Beratungsstellen, damit sich Studenten dort anonym helfen lassen können. Und die Nachfrage wird stetig größer. Allein 2010 haben über 26.000 Studenten Hilfe gesucht. "Immerhin ist das eine Lebensphase, in der einiges in Bewegung ist und Krisen daher fast zwangsläufig auftreten. Allerdings hat sich die Lage in den vergangenen Jahren spürbar verschärft", sagt Wilfried Schumann, Leiter der psychosozialen Beratungsstelle Oldenburg.

Der Druck, schnell mit dem Studium fertig werden zu müssen und die Angst, nicht für den Master zugelassen zu werden sind oft die Hauptgründe für persönliche Krisen. Viele Studenten hätten zu hohe Anforderungen an sich selbst.

Patentrezepte gegen psychische Probleme gibt es natürlich nicht, aber gewisse Lerntechniken können dabei helfen, einen guten Weg zu finden. "Vielleicht hat derjenige auch nicht gelernt, effektiv zu lernen. Dann besprechen wir Lerntechniken, helfen bei der Erstellung eines Wochenplans oder geben Tipps, wie man ein Skript durcharbeiten kann", erklärt Sabine Köster, Leiterin der Beratungsstelle in Karlsruhe.

Der Versuch, die Probleme selbst in den Begriff zu bekommen, scheitere oftmals. Und je früher man sich Hilfe holen würde, desto höher seien die Aussichten auf Erfolg.







wahnsinnigKreativ zu sein bedeutet, auf schöpferische Ergebnisse zu warten. Die Finger liegen auf der Tastatur aber es bewegt sich rein gar nichts. Wild in der Weltgeschichte rumschauen, den Bleistift anknabbern, irgendwann muss doch eine gute Idee kommen. Und wenn nicht, dann heißt es: Panik.

Kreativität kostet viel Kraft. Und selbst Genies kämpfen mit den gleichen Problemen. "Die Idee vom kreativen Flow ist etwas leichtfertig: Kreativität ist auch immer mit Spannungen verbunden", erklärt Rainer Holm-Hadulla, Kreativitätsforscher und Professor für psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Heidelberg. Er bezeichnet Kreativität als "Neuformierung von Informationen". Und jedes Köpfchen lebt damit in seiner eigens komponierten Welt.

Unterschieden wird auch zwischen der außergewöhnlichen und alltäglichen Kreativität. Dabei leben besonders kreative Menschen oft am Rande des Wahnsinns. Wird man erstmal wahnsinnig vor lauter Ideen, lassen die sich dann auch nur schwer umsetzen. Vincent van Gogh beispielsweise litt unter starken Wahnvorstellungen und Depressionen. Auch Komponist Robert Schumann litt darunter, fremde Stimmen gehört zu haben.

Shelley Carson von der Harvard University glaubt, dass ein gutes Gedächtnis, eine hohe Intelligenz und kognitive Flexibilität vor Wahnsinn schützen würden. Auf gar keinen Fall sollte man zu Alkohol und harten Drogen greifen, die die Gedanken nur noch mehr verwirren. Eigens entwickelte Strategien können helfen, keinen geistigen Kollaps zu erleiden, wenn man auf Ideen wartet.







lupe_stellenangebote Das Jahr hat kaum angefangen, da bietet sich den Jobsuchenden unter euch schon die erste große Chance. Wenn ihr nämlich ein Computergenie, Organisationstalent und außerdem Astrophysiker seid, dann solltet ihr euch entweder bei uns nach einer passenden Stelle umsehen, oder, wenn ihr zu den ganz Verrückten gehört, euch gleich als die rechte Hand des bekannten Astrophysikers Stephen Hawking bewerben. Der sucht nämlich ab Februar einen neuen technischen Assistenten. Dieser sollte laut Stellenbeschreibung eine echte eierlegende Wollmilchsau sein, die bereit ist für ein eher mickeriges Gehalt, eine Vielzahl von Aufgabenbereichen abzudecken.

Zu den Aufgaben des zukünftigen Assistenten zählt neben dem Vorbereiten von Vorlesungen zur höheren Astrophysik auch die Organisation des Pflegepersonals, des seit den 60er Jahren an einer Nervenkrankheit leidenden Astrophysikers. Außerdem soll der zukünftige technische Assistent als Pressesprecher fungieren und daher ein guter öffentlicher Redner sein. Desweiteren wird er als rechte Hand des Physik-Genies mindestens drei Monate im Jahr auf Reisen sein. Auch das Warten der technischen Hilfsmittel des Professors zählt zu den Aufgaben des zukünftigen Assistenten.

Bei einem Jahresgehalt von umgerechnet knapp 30.000 Euro, ein ganz schöner Berg an Aufgaben. Aber wer es in der Physik zu etwas bringen will, für den dürfte das Gehalt eine eher untergeordnete Rolle spielen: Denn als technischer Assistent des bekanntesten Physik-Genies dürften einem danach wohl sämtliche Türen offen stehen.
Wem Schwarze Löcher und ein dermaßen mickeriges Gehalt allerdings nicht ganz geheuer sind, der schaut sich am besten gleich hier um!







hande Wir wissen es ja alle: Mit Fachwissen alleine, kommt man nicht weit. Wichtig sind Soft-Skills, die man sich durch zahlreiche Maßnahmen selber aneignen kann, sofern man nicht schon von Haus aus mit einigen wichtigen Soft-Skills ausgestattet ist. Da wäre zum einen die Selbstorganisation, die manchen scheinbar schon in die Wiege gelegt wurde, andere hingegen lernen erst mit zunehmendem Alter sich selbst zu organisieren. Gerade in der Uni kommt das Zeitmanagement quasi von alleine: Denn man muss sich an zahlreiche Termine halten, Abgabefristen einhalten und seine Freizeitaktivitäten neben der Uni planen.

Hand in Hand geht damit auch das Meistern von Druck- und Stresssituationen. Man sollte in der Uni eine Strategie entwickeln, wie man mit Stress gelassen umgeht. Belastbarkeit ist eine wichtige Eigenschaft - schließlich muss man oft für verschiedene Kurse parallel Leistungen erbringen und Klausuren bestehen. Hier ist eine gewisse Flexibilität immer von Vorteil.

Aber auch Verantwortung übernehmen lässt sich an der Uni gut trainieren. Wer sich dazu aufraffen kann, der sollte sich in einer der zahlreichen studentischen Gruppen und Vereinigungen engagieren. Hier lernt man nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch im Team an verschiedenen Projekten zu arbeiten. Andere Fähigkeiten, die im Beruf später wichtig werden könnten lassen sich jedoch auch in speziellen Kursen erlernen. Dafür gibt es an einigen Unis sogar Credit Points.

Die Uni ist also nicht bloß ein Tummelplatz, auf dem man die nötigen Credit Points abgrasen kann, sondern man sollte versuchen die Uni als Chance nutzen, um seine Fähigkeiten in alle Richtungen auszuweiten und so mal über den Tellerrand des eigenen Stundenplans zu schauen.







tannenbaum In der vergangenen Woche haben sich die Hörsäle zunehmend gelichtet und der ein oder andere Student hat schonmal vorzeitig die Ferien eingeläutet. Zwei Tage vor Weihnachten fahren die meisten Studenten wieder Richtung Heimat, um mit der Familie zu feiern. Da beginnt das obligatorische Kofferpacken meist schon zwei Tage vorher. Schließlich will man über die Ferien nichts vergessen. Schon gar nicht die Weihnachtsgeschenke, die man in den letzen Wochen schnell zwischen zwei Vorlesungen nach und nach angehäuft hat. Damit die Uni während der Ferien nicht völlig auf der Strecke bleibt, sind stapelweise Bücher mit im Gepäck (auch wenn sie nur als Alibi herhalten müssen).

So schön die Weihnachtsferien aber auch sein mögen: Viele verfolgt in den Ferien auch das schlechte Gewissen, weil danach eine wichtige Klausur ansteht, sie noch eine Hausarbeit abgeben oder einen Vortrag vorbereiten müssten. Die Ferien können einen auch ganz schön aus dem Rhythmus bringen und wenn sie erstmal vorbei sind, dann fällt es einem umso schwerer, wieder einzusteigen. Aber keine Sorge, hier gibt es ein paar Tipps, wie ihr als Studenten die Feiertage gut übersteht!

Auch, wenn die Ferien dazu verleiten, sich mal richtig auszuschlafen, sollte man es damit nicht übertreiben, denn die Umgewöhnung danach kann ziemlich hart sein. Wer sich dazu durchringen kann, sollte sich auch in den Ferien den Wecker stellen, damit das Schlafverhalten nicht vollkommen aus dem Ruder läuft. Sowieso kann in den Ferien ein bisschen Routine nicht schaden. Wenn ihr noch lernen müsst, dann ist es ratsam, sich täglich ein paar Freiräume zu schaffen, in denen man ein bisschen was schaffen kann. Wer erst am Ende der Ferien beginnt, der sieht sich möglicherweise mit einem großen Berg von Arbeit konfrontiert. Außerdem kann man so sein schlechtes Gewissen ein wenig im Zaum halten.

Der wichtigste Tipp am Schluss: Entspannt euch und schaltet einen Gang zurück und genießt die Zeit zwischen Sauerbraten und Christstollen. Die Uni holt euch schon früh genug wieder ein. Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

































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