Kategorie: Allgemeines
Wieder mal Studiengebühren. Und wieder mal herrscht Ärger und Uneinigkeit über den angemessenen Einsatz. Die Uni Bonn hatte diesbezüglich eine ganz hervorragende Idee: Die als Schmuddeltoiletten verschrienen Klos der juristischen Fakultät sollten für 500.000 Euro saniert werden. Eigentlich sind die Studiengebühren ja zur Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen gedacht. Es stellt sich also die Frage, ob der Gang zur Toilette in diese Kategorie fällt, oder ob Toiletten eher zur Grundausstattung einer jeden Bildungseinrichtung gehören sollten.
Die Studenten waren jedenfalls dagegen, dass ihre Gebühren ins Klo gespült werden. Und so lautet der alternative Vorschlag der Uni nun: ein privater Investor soll einspringen, um Schmuddelklos in der juristischen Fakultät zu sanieren und anschließend Toilettenmaut von den Studenten kassieren. Eine endgültige Regelung, wer beim Toilettenbesuch zahlen muss und wer nicht, gibt es wohl erst, wenn der Betreiber feststeht.
Raststättenflair in der Uni. Drehkreuz statt Zickenkrieg in der Warteschlange und die bange Frage, ob man beim nächsten dringenden Bedürfnis auch die 50 Cent parat hat: Wer hätte gedacht, dass die Studiengebühren einmal unseren Gang zur Toilette beeinflussen. Wer weiß, was als nächstes kommt.



6. Februar 2009 at 09:44
also ich find die idee ehrlich gesagt gar nicht sooooo schlimm! ich mein, wer in der uni wirklich mal auf’s klo muss ist doch echt aufgeschmissen. holt man sich ja alles weg!! von daher …
6. Februar 2009 at 09:45
mit “der uni” meinte ich übrigens nicht die uni bonn. da war ich noch nie.