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radar Der Soldat von heute, hat einen eigenen Blog, twittert was das Zeug hält und hält via Facebook seine Liebsten daheim immer auf dem Laufenden. Diese neuen Kommunikationsformen wurden einem israelischen Soldaten jetzt zum Verhängnis. Dieser fand sich nämlich vor dem Militärgericht wieder, weil er gedankenloser Weise auf seiner Facebook-Seite die geplante Großrazzia in einem palästinensischen Dorf offenherzig ankündigte.

Keine ganz neue Problematik, mit der sich vor allem das Militär in Zeiten von Facebook und Co. konfrontiert sieht. Geheimhaltungsstufe: Null. Verbote, Zensur oder armeeinterne Netzwerke scheiterten und sahen gegen die etablierten Netzwerke alt aus. Allerdings übernehmen die neuen Kommunikationsformen mittlerweile im Bereich der Armee-PR eine zentrale Rolle ein: Denn nichts ist im Vergleich zu einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums glaubwürdiger, als der Facebook-Eintrag eines Soldaten. Dennoch sperrt das Pentagon vor wirklich geheimen Aktionen sämtliche Zugänge zu sozialen Netzwerken. Sicher ist sicher.

Aber wir alle wissen ja seit Watzlawick, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Daher dürfte der Feind ohnehin stutzig werden, wenn das emsige Geblogge schlagartig verstummt. Der betroffene Soldat kam übrigens mit einer 10-tägigen Haftstrafe davon und darf an Kampfeinsätzen künftig nicht mehr teilnehmen. Der Ärmste.



 

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2 Kommentare zu „Razzia platzt wegen Facebook-Eintrag“




  1. Thomas Says:

    Ist der ” Gutti ” nicht auch auf Fracebook aktiv :-) ?

    Tja, privat und business sollte man schon trennen!




  2. Führungsnachwuchs gesucht? | JOBlog - der Job & Karriere Blog Says:

    [...] hinlänglich durchgekaut - die Online-Reputation Falle - aber ein etwas anderer Facebook-FAIL hat vor kurzem die Runde gemacht, nämlich ein Soldat, der gedankenlos auf seinem Facebook-Profil die geplante Großrazzia [...]




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