Peinliche Partyfotos auf StudiVZ oder Facebook können schnell zum beruflichen K.O.-Kriterium werden, denn auch hier suchen Personalchefs nach den Bewerbern. Das ist so weit für Studenten sicher nichts Neues. Man kann den Spieß aber auch umdrehen. Mithilfe einiger Tricks und Kniffe ist es möglich, das Web 2.0 für die eigene Online Reputation und damit gewinnbringend für die Karriere einzusetzen.
Laut selbstmarketing-praxis.de sollte das Ziel zunächst sein, von Google gefunden zu werden und das natürlich mit guten Einträgen. Da die meisten von uns jedoch keine eigene Website oder einen Blog betreiben, sind die Ergebnisse meist enttäuschend. Vor allem bei Allerweltsnamen findet man sich schnell irgendwo in einer langen Liste von Physiotherapeuten oder Klempnern wieder.
Einfache Abhilfe schafft das Business-Netzwerk XING. Die Atmosphäre ist bei weitem nicht so locker wie in StudiVZ, weshalb es viele einfach langweilig finden. Auch wenn es vor dem Berufseinstieg schwierig ist, hier viele Kontakte zu finden und es keinen Buschfunk oder Fotogalerien eurer Freunde zu bewundern gibt, kann ein Profil bei XING Nutzen bringen. Denn wie der Focus berichtet, suchen fast zwei Drittel der Arbeitgeber in sozialen Netzwerken nach interessanten Kandidaten. Wer sich diese Chance nicht entgehen lassen will, nimmt sein Personal Branding bewusst selbst in die Hand.
Erste Schritte in die richtige Richtung sind schnell gemacht: Bei XING hinterlegt man unter anderem Stationen seines Lebenslaufs. Das Profilfoto sollte in der Qualität möglichst einem Bewerbungsfoto nahe kommen. Weiterhin könnt ihr über verschiedene Gruppen-Mitgliedschaften eure Interessen zeigen oder in dem Feld „Über mich“ eure Persönlichkeit und Stärken darstellen. Wenn ihr im Internet auch auf Blogs, Communities oder Social-Bookmarking-Diensten unterwegs seid und diese Auftritte euer positives Bild unterstreichen, könnt ihr diese über XING verlinken. Nehmt euch genügend Zeit bei der Profilerstellung und behandelt sie genauso sorgfältig wie jede Bewerbung. Denn ein vollständiges und aktuelles Profil beweist Professionalität und Offenheit. Macht dann die zentralen Punkte des Profils öffentlich zugänglich, damit es auf Google zu finden ist. Wer etwas mehr Zeit investieren will, kann darüber hinaus zum Beispiel aktiv twittern, in Weblogs mit diskutieren oder Mitglied von Newsgroups werden. Die wichtigste Regel ist aber immer, dass ihr nur solche Sachen unter eurem Namen veröffentlicht, die ihr auch vor eurem Chef sagen würdet.
Übrigens könnt ihr eure Suchergebnisse über die Personensuchmaschinen Yasni oder 123people noch gezielter beeinflussen als bei Google. In einem kostenlosen Profil kann man alle eigenen Web-Präsenzen zusammenfassen und so Verwechslungen mit Namensvettern verhindern. Ein Premium Account bei Yasni garantiert euch für 4,95 € monatlich, dass ihr bei einer Suche nach eurem Namen zusätzlich als VIP ganz oben in der Liste auftaucht.
Ich persönlich habe zwar noch kein Jobangebot über XING bekommen, kenne aber Leute, die damit ihre Karriere ankurbeln konnten. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich schon vor dem Einstieg in das Berufsleben zumindest Gedanken über seine Online-Präsenz zu machen. Online Reputation gewinnt immer mehr an Bedeutung und früher oder später muss einfach jeder mit einsteigen.



26. Oktober 2009 at 21:46
sehr gut, über zu denken, danke
13. November 2009 at 12:20
[...] Jobware und die Nr. 1 die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen veranstalteten gestern den Top HR Event zum Thema Crossmediales Recruiting von Fach- und Führungskräften in München! Gastgeber waren die Süddeutsche Zeitung ( zu denen der Europa Fachpresse Verlag gehört, der die W&V herausgibt ), sowie das Online Premium Jobportal Jobware mit Sitz in Paderborn unter Leitung von Herrn Dr. Wolfgang Achilles und Herrn Dr. Ulrich Rust. Übrigens Jobware bloggt auch unter folgendem link [...]
17. November 2009 at 18:13
[...] gerade den #blog http://www.go-jobware.de/blog/reputation-fuer-die-karriere/ zum Thema Online [...]
18. November 2009 at 20:21
[...] sowie meinen Lieblings-HR Prof Doc Beck mal wiederzusehen! Berichte vom Event gibt´s direkt im GO!Jobware Blog, beim Lutz, sowie beim Thomas - [...]
22. November 2009 at 12:10
Guten Tag,
unser Unternehmen bietet an, störende und unliebsame Einträge günstig entfernen zu lassen. Die eigene Reputation sollte heutzutage einen hohen Stellenwert im Internet einnehmen, denn durch einen schlechten Ruf ist nicht nur der (potentielle) Arbeitsplatz gefährdet, z.B. auch im familiären Kreis können negative Einträge ihre Spuren hinterlassen. Je länger ein Eintrag im Netz besteht, desto schwieriger ist es häufig, sich von dem abzuzeichnenden Ruf zu “befreien”.
Daher haben wir uns darauf spezialisiert, den Online-Ruf von Privatpersonen und Firmen zu schützen. Erfahrung, Kompetenz und Kommunikation sind dabei Grundlagen unserer Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen
web-killer.de
14. Juli 2010 at 03:34
Es macht durchaus Sinn sich ein Onlineprofil aufzubauen und den Namen im Web sauber zu halten. Wir bei Reputationsverteidiger monitoren neben social media seiten wie Facebook und Twitter auch das Deep web, d.h. blogs, forums, kommentare.
Heutzutage kann man nicht vorsichtig genug sein, wenn es um die eigene Karriere geht. Laut verschiedenster Studien googlen bereits 80% aller Arbeitgeber eingehende Bewerbungen.