Kategorie: Allgemeines
Die Amerikaner sind ja dafür bekannt, dass sie gerne die Welt retten. Dass sie es drauf haben, haben sie ja auch schon oft genug bewiesen. Wenn Tom Cruise in „Krieg der Welten“ gegen überdimensionale Eierköpfe aus dem All kämpft, die alles pulverisieren, was ihnen in die Quere kommt, oder wenn Will Smith atomare Sprengköpfe in riesige Raumschiffe platziert und mit bloßen Händen schleimige Aliens durch die Wüste schleift: Ja, bei der Rettung der Erde sind die Amerikaner schon immer ganz vorne mit dabei gewesen. Zumindest im Film.
Aber jetzt machen sie Nägel mit Köpfen. Und zwar in der Realität. Mit der Gründung der „Singularity University“ im Silicon Valley wollen sie die Probleme der Menschheit angehen. Hier sollen die schlausten Köpfe und klügsten Dozenten der Welt, mit der Unterstützung von Google und der Nasa, zukünftige Führungskräfte darauf vorbereiten, sich mit den zentralen Herausforderungen der Menschheit auseinander zu setzen. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Biotechnologie und -informatik, Robotik, Neurowissenschaften und Nanotechnologie. Das ganze soll interdisziplinär ablaufen und somit neue Denkansätze aufkommen lassen: Mediziner mit Informatikern, Neurowissenschaftler mit Genetikern.
Wer sich allerdings für einen Studienplatz bewerben will, sollte ein kleiner Einstein mit dickem Bankkonto sein. 500 Euro Studiengebühren sind nämlich gegen die Gebühren an der „Singularity University“ eher Peanuts.


