Kategorie: Allgemeines
Zwar ist Schweden nicht bekannt für seine hohe Piratendichte, dennoch gibt es dort eine Piratenbucht, die in den vergangenen Tagen für Aufsehen sorgte und stark unter Beschuss geriet. In Stockholm fand jetzt der erste Prozesstag gegen die Betreiber der weltweit größten Intenet-Tauschbörse „Pirate Bay“ statt. Den Betreibern wird Urheberrechtsverletzung vorgeworfen. Und auch die Liste der Nebenkläger ist lang: Sony Music, Warner Brothers und die Motion Picture Association sind nur drei der großen Firmen, die sich durch die Piraten geschädigt sehen.
Irgendwie erinnert der Prozess an den Kampf zwischen David und Goliath, denn die Chancen der Betreiber stehen nicht schlecht: „Pirate Bay“ sei lediglich ein sogenannter Torrent Tracker, der Daten vermittelt und wie ein Suchdienst funktioniere. Laut der Betreiber schaffe man nur die technische Möglichkeit zum Datenaustausch. Die Verantwortung läge jedoch beim einzelnen Nutzer. Und auch auf den beschlagnahmten Rechnern der „Pirate Bay“ konnte kein illegales Material gefunden werden.
Zu einer Sensation kam es schon am zweiten Prozesstag, an dem die Hälfte der Anklage fallen gelassen werden musste. Polizeitechniker und Staatsanwaltschaft waren mit der komplizierten BitTorrent-Technik so überfordert, dass die Angeklagten ihnen eine kurze Nachhilfestunde in Sachen Filesharing erteilen mussten und klarstellen konnten, warum es völlig außerhalb des Einflussbereichs von „Pirate Bay“ sei, was der einzelne User mit seinen Dateien anstellt. Auf eine Fortsetzung in diesem ungleichen Kampf darf man also gespannt sein.



7. März 2010 at 16:10
Arbeit Finden…
Wirklich hervorragende Seite hier zu dem Thema. Die Ausfuehrungen werden wirklich schoen umschrieben. Werde die Seite auf jeden Fall als Bookmark speichern (-:…