Die Hochschulen in der Schweiz haben große Sorge davor, dass Studenten aus Deutschland ihre Hörsäle verstopfen. Und sie sind längst bemüht, den Andrang stoppen: Zusätzliche Gebühren und ein Numerus clausus für Ausländer. Dabei reizt die Schweiz doch nicht nur mit ihrer bewundernswerten Natur. Die Hochschulen haben einen sehr guten Ruf und für viele Studiengänge gab es bislang keine Einschränkungen.
Doch die Zulassungsbedingungen wurden für das kommende Semester verschärft. So müssen deutsche Bewerber an einer deutschen Universität eingeschrieben sein oder eine exzellente Abitur-Note vorweisen. Sind diese Methoden eigentlich erlaubt? Denn die „Lissaboner Konvention“ verbietet jede Art von Diskriminierung ausländischer Studenten.
Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten hatte zu diesem Thema extra ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten gibt den Schweizer Hochschulen und deren Verhalten gegenüber deutschen Studenten Recht. Romina Loliva vom "Verband Schweizer Studierendenschaften" sieht das allerdings ganz anders: "Es herrscht in der Schweiz leider die Meinung vor, dass wir viel zu viele ausländische Studierende haben, die den Schweizern die Studienplätze wegnehmen. Die Gebühren sind diskriminierend und fremdenfeindlich." Sie vertritt die Ansicht, dass es viel besser ist, jeden kommen zu lassen, der auch kommen will.
Wer sich durch diese Maßnahmen abgeschreckt fühlt, kann aber auch auf gute Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland setzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Dual-Studium? Ob Jobs, Praktika oder Dual-Studiengänge – bei Jobware werdet ihr garantiert fündig.


