Kategorie: Allgemeines
Obwohl sie sich noch nicht so etabliert haben wie die sogenannten Poetry Slams, sind die ersten Science Slams fast genauso beliebt. Bei einem Science Slam werden allerdings keine selbstverfassten Kurzgeschichten zum Besten gegeben, sondern wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht. Das Ganze erinnert dann an eine Mischung aus Ghetto Hip-Hop-Battle und Kolloquium.
Langweiler haben hier schlechte Karten, denn sie werden mit schlechter Punktewertung von der Jury und Buh-Rufen des Publikums bestraft. Bei einem Science Slam ist erlaubt, was gefällt und unterhält. Musik, Filmchen und Bilder – alles was das trockene Thema bunter und netter macht ist erlaubt. Die Fachrichtung aus der das präsentierte Thema stammt ist ebenfalls egal. Hauptsache, das Publikum wird unterhalten und informiert. In Braunschweig, Darmstadt und auch in Hamburg finden bereits Veranstaltungen dieser Art statt. Also haltet die Augen auf, denn vielleicht findet der nächste Science Slam schon in eurer Uni statt.


