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soziale-netzwerkeLaut Zukunftsforscher Matthias Horx ist das Schicksal von Facebook und seinen Usern schon heute besiegelt. In fünf bis sechs Jahren kräht kein Hahn mehr nach sozialen Netzwerken. Der Hype ist dann vorbei. Nur noch die Verlierer, die vor lauter Langeweile nicht wissen, was sie den lieben, langen Tag machen sollen, werden sich dann noch auf sozialen Plattformen tummeln, um ihren öden Tagesablauf mit anderen Verlierern zu teilen. Horx prognostiziert sogar eine Welle der "Internet-Abstinenz", die u.a. auf der generellen Skepsis gegenüber dem Internet beruht. Das Internet als Ursache, die den Computer zu einer "zeitfressenden Maschine macht, die überhaupt nicht das bringt, was sie soll."

Ich stimme zu, dass das Internet einem gerne mal die Zeit und vielleicht auch den letzten Nerv raubt. Aber noch nie war es so leicht, an Informationen zu gelangen. Die Aussagen des "selbsternannten Trendforschers" haben mich daher dazu bewegt, das Thema etwas genauer zu hinterfragen. Sind soziale Netzwerke wieder nur eine "Blase", die irgendwann platzt und zählen meine besten Freunde und ich auch zu den Verlierern, wenn wir nicht spätestens in fünf Jahren abschwören? Und wie wichtig ist dann überhaupt noch Social Media Marketing für Unternehmen?

Ein wichtiger, zu berücksichtigender Aspekt bei dem Versuch, solche Fragen zu beantworten, ist die Tatsache, dass Facebook und Co. mittlerweile mehr sind, als eine Möglichkeit, verloren gegangene Schulfreunde wieder zu finden. Natürlich wird hier auch über das Wetter geredet und manch einer wünscht sich beim Blick auf veröffentlichte Bilder, er hätte bei der letzten Feier weniger tief ins Glas geschaut.

Dennoch spielen für mich und viele andere User die soziale Vernetzung via Plattformen, oder auch die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme zu Unternehmen eine entscheidende Rolle, um ihren Account aktiv zu nutzen. Und auch Unternehmen, wie z.B. die Daimler AG setzen unterdessen verstärkt auf Social Media, als neue Kundenbindungsstrategie. Direkte Kommunikation mit Kunden ist eine zuverlässige Informationsquelle und Wissen ist bekanntlich Macht.

Aber wenn in fünf Jahren alles vorbei sein kann, ist dann jetzt alles für die Katz?

Meiner Meinung nach nein, auf keinen Fall. Selbst wenn es so kommen sollte, wie es Horx prophezeit, dann ist dass kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken und die kommenden vier Jahre ungenutzt verstreichen zu lassen. Insbesondere Unternehmen können sich durch zielgerichtetes Social Media Marketing einen Namen bei ihren „Fans“ machen. Dies heißt nicht nur, eine Steigerung der Markenbekanntheit und des Images zu erzielen, sondern Unternehmen müssen lernen, mit ihrer Zielgruppe auf direktem Wege richtig zu kommunizieren. Schließlich lebt eine Seite durch aktuelle Beiträge und wahres Interesse an den Ideen, Anregungen und Kritiken der Nutzer. Wenn es Unternehmen und mir als User heute gelingt, dauerhafte Kontakte zu knüpfen, die auch unabhängig vom Bestehen der sozialen Plattform weiter existieren, dann kann einem das Platzen dieser "Blase" nichts anhaben. Und wer weiß, wie es im Web 3.0 aussieht?!



 

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3 Kommentare zu „Sind Facebook-User die Loser von morgen?“




  1. Udo A. Völke Says:

    Leider wurde Herr Horx auch in diesem Artikel nur verkürzt und somit nicht richtig zitiert. Seine Richtigstellung findet man hier: http://tinyurl.com/27yd4sb




  2. Silvia Team GO!Jobware Says:

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Artikel bezieht sich grundlegend auf die dritte These des Zukunftsforschers Matthias Horx (siehe Link zur Richtigstellung), dass soziale Netzwerke einem gewissen Trend unterliegen, und die Bedeutung von Sozialen Netzwerken für das Social Media Marketing von Unternehmen. Ist der Hype um Facebook und Co. irgendwann vorbei, müssen auch Unternehmen neue Wege gehen, um ihre Zielgruppe zu erreichen.




  3. Frederick Says:

    Naja, die meisten Menschen bei Facebook sind eben auf dem Niveau von Bild-Lesern und Fernseh-Guckern, wen wundert’s, dass die doof sind? Und die anderen werden nicht dümmer, weil sie Facebook verwenden. Ist das wirklich einen Blog-Eintrag wert? Da sollte man sich schon überlegen, zu welcher der oben genannten Gruppen man gehören will ;-)




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